Dinge neu denken - Gespräch mit Martin Grassberger: Zukunft Mensch - Regeneration als Revolution
Shownotes
Zukunftsforscher Klaus Kofler im Gespräch mit DDr. Martin Grassberger
Unser Planet und wir selbst stehen an einem entscheidenden Wendepunkt. Es ist an der Zeit, dass wir als Gesellschaft radikal umdenken und von der Natur lernen. Von der kleinsten Zelle bis hin zu komplexen Ökosystemen zeigt uns die Natur, wie Resilienz und Selbstorganisation funktionieren – Prinzipien, die auch zur Lösung globaler Herausforderungen herangezogen werden könnten!
Aber sind wir bereit, einen fundamentalen Paradigmenwechsel zu vollziehen und unsere Herausforderungen nicht nur durch Technologie und Wachstumsdenken, sondern durch ganzheitliche, regenerative Ansätze abzulösen?
In diesem Talk versucht Klaus Kofler, Zukunftsforscher und Gründer der Future Design Akademie, zusammen mit DDr. Martin Grassberger tief verwurzelte Annahmen unserer bisherigen Lösungsstrategien in Frage zu stellen. Denn nur, wenn wir unsere Sichtweise ändern, verändern wir auch die Art und Weise, wie wir die Dinge betrachten.
Martin Grassberger studierte Medizin sowie Biologie an der Universität Wien und praktiziert als Facharzt für Gerichtsmedizin. Er lehrt unter anderem an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien und an der Medizinischen Fakultät der Sigmund Freud Universität Wien in den Fachgebieten Humanbiologie, Evolutionäre Medizin, Forensische Medizin und Pathologie. Grassberger ist Autor zahlreicher Publikationen, sein Buch „Das leise Sterben“ wurde Wissenschaftsbuch des Jahres 2020 in der Kategorie Naturwissenschaft/Technik. Zuletzt erschienen „Das unsichtbare Netz des Lebens“ (2021) und „Regenerativ“ (2024).
Das Gespräch wurde im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Dinge neu denken" und "Zukunftsstorys" am 24.04.2025 in der Stadtbibliothek Dornbirn aufgezeichnet.
Dinge neu denken
Wir reden über neue Perspektiven, die Mut machen sollen und zum gemeinsamen Handeln einladen.
Aktuelles Veranstaltungsprogramm der Stadtbibliothek Dornbirn: https://stadtbibliothek.dornbirn.at/veranstaltungen
Transkript anzeigen
00:00:04: Willkommen zur Audiaufzeichnung eines Vortrags in der Stadtbibliothek Dormbirn.
00:00:11: Tauchen Sie einen spannenden Themen
00:00:13: und lassen
00:00:14: sie sich inspirieren!
00:00:17: Viel Spaß beim Zuhören!
00:00:25: Schönen guten Abend, herzlich willkommen bei uns in der Stadbiblothek.
00:00:29: zum Thema Zukunft Mensch Regeneration als Revolution.
00:00:33: Es freut mich sehr, Sie im Namen der Stadtbibliothek heute bei uns begrüßen
00:00:37: zu dürfen.
00:00:38: Im Rahmen der beiden Reihen Zukunftsstories und Dinge neu denken.
00:00:42: Beide Reihen oder mit beiden Reihen wollen wir dazu anregen über zukünfte Entwicklungen und Neuperspektiven nachzudenken.
00:00:50: Ich freue mich sehr dafür heute Martin Grasberger bei uns begrößen zu durfen.
00:00:57: Und ich muss jetzt alles vorlesen weil es ist sehr viel.
00:00:59: Dann
00:01:00: stehe er auf!
00:01:02: Super
00:01:05: Praktiziert als Facharzt für Gerichtsmedizin und lehrt unter anderem an der naturwissenschaftlichen Fakultät der Uni Wien.
00:01:12: Und an der medizinischen Fakulität, der Sigmund Freud-Uni Wien in den Fachgebieten Humanbiologie, Evolutionäre Medizin, Forensische Medizin und Pathologie.
00:01:21: Außerdem hat er mehrere Bücher geschrieben, unter andermem das Leise Sterben, dass es im Jahr zum Jahr des Wissenschaftsbuches ausgezeichnet wurde
00:01:32: und auch noch
00:01:33: das unsichtbare Netz des Lebens, und zuletzt das Buch Regenerativ.
00:01:38: Alle drei Bücher können Sie danach gerne bei unserem Büchertisch von der Buchhandlung Brunner erwerben und sich auch signieren lassen – hoffentlich?
00:01:47: Ja ja!
00:01:50: Okay, und
00:01:51: dabei setzt es sich immer für die Wechselwirkung zwischen Natur, Mensch und Gesundheit auseinander Und heute wird er im Gespräch mit dem Zukunftsforscher Klaus Kroughler.
00:02:02: auch schön dich hier willkommen zu heißen.
00:02:08: Die Notwendigkeit eines Paradigmenwechsels hin zur regenerativen, ganzheitlichen Ansätzen für die Zukunft.
00:02:15: Dabei werden tieferwurzelte Annahmen hinterfragt und neue Perspektiven aufgezeigt.
00:02:20: Ich übergebe jetzt das Wort an Klaus Kohfler und wünsche Ihnen einen inspirierenden Abend.
00:02:25: Und freue mich auf einen Austausch nachher im Anschluss.
00:02:29: Dankeschön!
00:02:37: Vielen Dank, Johanna.
00:02:39: Herzlich willkommen zu unserem sechsten Future Talk mittlerweile.
00:02:47: Bevor wir halt beginnen muss ich mir Vorfeld bei vielleicht noch den ein oder anderen Akteur bedanken denn die haben uns ja auch ein Stück weit mit in die Kommunikation genommen, damit wir einfach wachsen können.
00:03:00: Damit wir uns regenerativ erweitern und verbessern können und somit dieses Format so weitertreiben.
00:03:08: Zum einen bei der Marke Vorarlberg – ich weiß gar nicht ob die Christina Meusburger da ist oder ob sie….
00:03:15: Ah ja!
00:03:16: Hallo!
00:03:16: Vielen Dank, Christina!
00:03:19: Sehr nett und auch ganz wichtig dass man mit diesen Themen ein bisschen in die Breite kommen.
00:03:25: Dann von Vorarlberg bewegt jemand hier.
00:03:32: Ah, sehr gut!
00:03:33: Vielen Dank auch an euch.
00:03:37: Energieinstitut hat uns in Dornbirn mit auf den Newsletter genommen.
00:03:41: Das ist ein sehr großer Newsletter.
00:03:43: Energie-Institut ist jemand hier?
00:03:45: Dornbieren?
00:03:46: Vorarl Berg?
00:03:47: Niemand.
00:03:50: Okay... Vielen Dank an euch.
00:03:53: Einen gibt es noch, der uns auch unterstützt.
00:03:58: Dr.
00:03:59: Herbert Loos mit Los und Partner.
00:04:03: Ein sehr kritischer, aber für mich ein äußerst konstruktiver Spargenpartner.
00:04:09: Schön dass du da bist.
00:04:10: Herbert vielen Dank dafür!
00:04:17: Wir haben ein großes Thema ein großes Thema, das wir heute irgendwie abarbeiten wollen.
00:04:25: Ich will da eigentlich... ich habe mir jetzt eigentlich irgendwie anders für den Einstieg vorbereitet aber ich hab' es jetzt entschieden, dass wir das einfach anders machen weil wenn du daneben mir stehst dann wäre man ganz nervös.
00:04:42: Wir haben uns vor zwei Tagen ja in Wien dürfen und wer der Talk gestern gewesen, dann wär der Martin heute nicht hier weil ich war gestern im Epicentrum der großen Fliegerbombe in Würgel und das hat dazu geführt, dass ich dann letztlich dreizehn Stunden gebraucht habe von Wien wieder zurück nach Drompieren.
00:05:03: Es waren Abenteuer und es war wirklich eine Show unserer Polizei und unserer Feuerwehr und ich muss sagen, das funktioniert wirklich hervorragend.
00:05:13: also was die da geleistet haben war klasse!
00:05:17: Da gibt man denn doch ein bisschen mehr Oder man nimmt ein bisschen mehr Zeit in Anspruch.
00:05:21: Aber bei dir ging es ja heute, glaube ich, ein bissel schneller
00:05:23: oder?
00:05:24: Ging schneller.
00:05:24: Ja, ging schneller.
00:05:25: Acht Stunden.
00:05:26: Achte Stunden ist auch gut!
00:05:30: Was können wir von diesem Ökosystem Mensch lernen?
00:05:35: Es ist natürlich eine große Frage und wenn man sich einmal überlegt wie perfekt wir Menschen eigentlich funktionieren stellt sich doch die Frage warum gehen wir nicht her und transportieren dieses perfekte Wunderwerk, dieses perfekt lebende oder lebendige System nicht auch auf andere Bereiche unseres Lebens.
00:06:01: Auf unsere Gesellschaft, auf unser Wirtschaft, auf unserer ökologischen Herausforderung?
00:06:06: Das ist ja ein riesiges, ein spannendes Thema das wir hier vor uns liegen haben.
00:06:13: Wie gesagt Martin hat Ja, so diese wissenschaftliche Tiefe auch dieser menschliche Blick-Dinge zusammenzuführen.
00:06:26: Zum einen schockiert er zwischen Leben und Tod, ja zwischen Körper und Gesellschaft, zwischen Biologie und Philosophie und nicht zuletzt zwischen Lebensmittel und Ernährung.
00:06:42: Martin du beginnst deine... na du endest meistens mit deinen Vorträgen mit dem Zitat von Joseph Campbell den großen Müttenforscher der Heldenreise.
00:06:53: Ich war völlig überrascht, weil ich beginn meistens meine Vorträge mit genau demselben Zitat nämlich wir befinden uns nicht auf der Reise um die Welt zu retten sondern eigentlich um uns selbst zu retnen.
00:07:07: und indem wir das tun retten wieder die Welt.
00:07:12: in einem aktuellen Buch geht es ganz viel um Aufbruch Es geht ganz viel Um Veränderung Und die Frage ist natürlich eine große Frage, warum sollten wir uns als Mensch letztlich retten?
00:07:26: Oder braucht man vielleicht andere Sicht auf unser menschliches Dasein.
00:07:33: Ich weiß, jetzt musst du wieder nachdenken.
00:07:34: Also
00:07:35: ich muss mir dazusagen wir haben uns vor zwei Tagen getroffen und da ist nicht mehr um das gegangen.
00:07:38: Wir haben nichts abgesprochen, es war alles spontan.
00:07:41: Ich lasse mich darauf ein dass du mir nix fragst wo was unangenehm ist.
00:07:44: Aber das gehört auch dazu.
00:07:45: Das gehört zu dem was vor uns steht dazu, dass man mal wegkommt von irgendwelchen zwanghaften zehn Punkte planen sondern wieder etwas spontan werden und uns einfach auf das Unsichere einlassen.
00:07:55: Was war die Frage?
00:07:56: Die Frage war Mensch?
00:07:57: Ja genau, müssen wir vielleicht aus einer anderen Perspektive mal wieder auf diesen Mensch blicken.
00:08:03: Da haben wir da vielleicht ein Stück weit den Bezug verloren und vielleicht für euch wichtig bevor wir jetzt dann in die großen Herausforderungen der regenerativen Kreisläufe reingehen wollen wir zuerst einmal uns mensch ein Stück weiter reinschauen.
00:08:21: Ich glaube, das ist die wichtigste Frage überhaupt.
00:08:23: Das ist auch eine Frage, die die Menschheit und die Philosophen immer wieder beschäftigt hat.
00:08:29: Was bin ich?
00:08:29: Was ist ein Mensch und was ist unsere Aufgabe hier?
00:08:32: Und ich glaube wir leben jetzt in einem Zeithalter, wo wir einige sehen, was zu Tage tritt, wo mir diese Frage eigentlich brennend wieder uns selbst stellen sollen!
00:08:40: Was ist unsere Aufgabe in dem Ganzen
00:08:41: nicht?!
00:08:42: Wir sind alle in so ein tägliches Quassett eingebunden.
00:08:45: Arbeit, Verantwortung und vor allem in letzter Zeit durch die Digitalisierung Ablenkung nicht Aufmerksamkeitsökonomie, dass unser Mensch sein und das verbunden sein mit dem Innersten.
00:08:56: Warum?
00:08:56: Wie bin ich?
00:08:57: was will ich hier überhaupt?
00:08:58: Was ist mein Wofür im Leben eigentlich abhandengekommen ist?
00:09:01: Vielen Menschen!
00:09:02: Ich soll immer anwesender ausgenommen werden weil jetzt hat sie hergekommen nicht wegen mir oder wegen dem Klaus sondern wegen euch selbst.
00:09:08: vielleicht das sozusagen.
00:09:09: Thema ist, man hat sich ja schon damit beschäftigt und empfindet irgendwo hier vielleicht Resonanz oder weitere Antworten.
00:09:16: Und die Frage als Anthropologe kann man sich dieser Frage ganz unterschiedlich widmen.
00:09:21: was ist der Mensch?
00:09:22: Oder auch das Mediziner?
00:09:24: und sie werden immer unterschiedliche Antworten bekommen.
00:09:26: Denn in der Anthropologie gibt es die Evolutionsbiologie.
00:09:30: da kann man mal in die ganze lange Vergangenheit schauen.
00:09:32: Es wird oft ausgeklammert.
00:09:34: wenn man da reinschaut in die Vergangenkeit kriegt man mit viele Antworten dass eben gar nicht so sehr wie du gesagt hast, dass der Mensch unheimlich perfekt ist sondern der Mensch als lebendiges System eine Kompromisslösung darstellt.
00:09:45: Wie alles in der Natur ist alles ein KompromISS-Lösung.
00:09:48: es gibt so naturalistischen Idealismus wo man sagt die Natur ist perfekt, das ist nicht perfekt.
00:09:53: sie ist eine super Kompromissausung und sie ist ständig im Fluss und sie passt sich unter Anführungszeichen neuen Bedingungen an.
00:10:00: deswegen ist vieles was in der natur das lebendige System da ist seit über drei Komma fünf Milliarden Jahren so erfolgreich.
00:10:08: Also wir sind jetzt nicht als Homo sapiens dreihunderttausend Jahre alt oder als Genos Homo zwei Millionen Jahre alt, sondern das ist ein Faden der nie abgerissen ist.
00:10:16: Wir müssen da kontinuierlich in die Vergangenheit schauen und der älteste Vorfahrer von uns ist wahrscheinlich irgendwo drei Komma fünf, drei Kommaa acht Milliarden Jahre alt.
00:10:25: Das ist einmal eine der Antworten was der Mensch is'.
00:10:30: Eine Kompromisslösung mit einer langen Vergangen- heit
00:10:34: Martin, wie funktioniert das jetzt dieses Mensch-Seiten?
00:10:39: In meiner vorhanden Zeit reden wir über Selbstorganisation.
00:10:43: Über Selbstorganization oder gibt es eine zentrale Steuerung?
00:10:49: Wir suchen ja immer nach einem gewissen Masterplan, wir suchen nach Vorbildern und nach irgendwelchen speziellen Dingen die wir dann rausbecken und versuchen zu perfektionieren.
00:11:00: Das ist ja alles ein Kreislauf der sich hier.
00:11:06: Wir denken nicht darüber nach, ob wir jetzt irgendwie atmen müssen.
00:11:10: Wir regulieren ja nicht alle drei Stunden unsere Verdauung oder schalten am Abend?
00:11:14: Oder wenn man für so eine Veranstaltung geht, dann unser Immunsystem ein?
00:11:19: Das Wort System ist schon gefallen!
00:11:20: Wir reden ja von Immun-Systemen, Verdauerungssysteme, Nervensysteme und Herzkreislaufsysteme.
00:11:24: Manches Heißnetzsystem ist aber ein komplexes selbst reguliertes System vor allem dieses Darm-Mikrobium, Darmflora.
00:11:31: Diese Vielfaltorganismen, die da zusammenspielen in uns und mit uns.
00:11:35: Und auch das ist ein Erbe aus einer sehr langen Vergangenheit.
00:11:37: Man kann die Frage jetzt unterschiedlich beginnen zu beantworten.
00:11:40: Wir können uns somit zunächst fragen, was bestehen wir überhaupt?
00:11:44: weil die Frage stellt sich eigentlich erstaunlicherweise niemand.
00:11:46: Aber wenn ich meinen Körper anschau' und in die Atome zerlege, dann besteht zu einem großen Teil irgendwo über sechzig Prozent aus Sauerstoff, aus Kohlenstoff, aus Wasserstoff, als Stickstoff, Kalsiumfosfor und noch viele Spurnelemente dazu.
00:12:01: Und woher kommen die?
00:12:02: Die sind alle entstanden beim Urknall von Helium- und Wasserstoffdieselementen.
00:12:07: Das sind die Elemente, die auf der Erdkruste vorhanden sind.
00:12:11: Wenn ein Sperrmümel eine Eizelle befruchtet, dann wächst das Ganze.
00:12:14: Und dass noch nicht ganz klaren Gründen bekommt es dann einen Kreislaufsystem.
00:12:18: Irgendwann kommt's auf die Welt und entwickelt sich.
00:12:20: So sind wir alle da und sind alle hochgradige Individuell eigentlich... ...und bestämen aus, ja man müsste sagen Sternenstaub!
00:12:29: Weil im Zustand dieser Fusionen im Urknall sind diese Elemente entstanden aus dem Universum.
00:12:36: Und zwar nicht nur aus unserem Sonnensystem sondern auch Das sind den ersten Daten aus weit entfernt legenden Sonnensystemen.
00:12:42: Das ist einmal die erste Vorbotschaft des Avons, dass wir wirklich als Universum bestehen und das tun wir täglich mit unserer Nahrung unter anderem, mit dem was wir trinken und der Luft, die wir atmen aufnehmen.
00:12:53: Das wäre eine Definition, das wäre die elementare Atomahre-Definition des Menschseins.
00:12:59: Das is schon mal ganz schön was nicht?
00:13:01: Und wir verschwinden ja dann auch wieder ins Nichts!
00:13:04: Wir haben ungefähr viertausend Lebenswochen.
00:13:05: wenn man durchschnittlich alt werden... Davon verschlafen wir als Rittel.
00:13:10: Das ist bei einem Lebensalter von neunzig Jahren, sind das dreißig Jahre Schlaf.
00:13:14: Es ist ziemlich ineffizient könnte man jetzt sagen, weil über dreißige Jahre, also es ist ja in einer Leistungsgesellschaft der Verschwendung enden nie.
00:13:21: Ich weiß wovon ich rede, ich habe viel Zeit meines Lebens schlaflos oder mit wenig Schlaf verbracht.
00:13:26: Einfach genau aus diesem Grund.
00:13:29: und diese Schlafphase, also nichts ist umsonst immer so was... stattfindet, wie schlaft.
00:13:34: Also wo es gefährlich ist nicht?
00:13:36: Im Schlaf kann man nicht essen, kann man sich nicht schützen vor irgendwelchen wilden Tieren oder sonstigen und man kann sich nicht reproduzieren.
00:13:42: Das ist eine ganz wichtige Währung in der Evolution.
00:13:45: Wenn man sie nicht reproduzt, stirbt man aus ganz einfach.
00:13:48: Und trotzdem schlafen wir so viel.
00:13:50: das ist die Regenerationsphase.
00:13:52: Es ist noch vieles nicht davon verstanden.
00:13:54: jetzt wieder ein Thema kommt immer mehr ins populär wissenschaftliche in die Wahrnehmung Und das Schlaf eigentlich mit allem zusammen hängt.
00:14:02: Nicht nur mit klarem Denken, auch später mit Erkrankungen, neurodegenerativen Erkankungen bis hin zu Übergewicht und alle diese Dinge.
00:14:10: Wir haben uns als Mensch da rausgenommen weil man gesagt hat die Tiere müssen schlafen und sie leben komischerweise im Zirkadianrhythmus also hell dunkel und dann ändern die ihr Lebensweisen noch über die Jahreszeiten.
00:14:20: aber wir nicht!
00:14:22: Weil wir schaffen unsere eigene Umwelt als Menschen.
00:14:25: Das sind großartige Nischenkonstrukteure seit Eigentlich schon ziemlich langer Zeit.
00:14:31: Wir schaffen uns einfach die Umwelt, die wir haben wollen.
00:14:33: Deswegen können wir eben in Subsea Harah Afrika genauso leben wie was in der Arktis ist.
00:14:39: Es ist möglich weil wir uns die Nischen schaffen obwohl wir eigentlich nur in sehr geringen Breiten gut leben können.
00:14:47: also wir brauchen plus minus thirty-seven Grad Körpertemperatur.
00:14:50: Wir brauchen einen leichtbasischen pH Wert im Körper.
00:14:54: das muss ganz genau stimmen und es stimmt dann werden wir krank und sterben relativ schnell an Überhitzung oder Unterkühlung, oder eben an Entgleißung unserer Storibasenhaushalte.
00:15:04: Und wie machen Sie das?
00:15:05: Wie machen Sie es?
00:15:08: Sie können uns ja gar nicht machen.
00:15:10: Es passiert, während wir hier sitzen, hält Ihr Körper auf magische Weise – egal ob es da in den Vierzig Grad hat oder auch Fünfzehn Grad – die Körpertemperatur optimal diesen BH-Wert für lebendige Systeme in sehr engen Grenzen, optimal.
00:15:26: Das ist dieses Substorganisierte von diesen Systemen.
00:15:28: Die machen das einfach, ihr Herz schlägt die Haare wachsen und die Haut erneuert sich.
00:15:31: Manche zählen alle sechs Tage, manche brauchen drei Jahre oder länger, manchen zehn Jahre aber es wird dauernd erneut.
00:15:37: Und das ist jetzt die nächste Offenbarung.
00:15:39: wir sind noch zehn Jahren nicht mehr dasselbe Mensch eigentlich der bevorher waren.
00:15:44: Also diese ganzen Elemente aus denen wir aufgebaut sind und diese Erneuerungsprozesse die durch diese selbst regulierenden Systeme gesteuert werden über die wollen wir sicher noch ein bisschen mehr sprechen weil sie sind alles lebendige.
00:15:56: Alles, was lebendig ist, ist ein selbst reguliertes Einzug und das komplex-adaptives System.
00:16:02: Und es folgt ganz eigenen Regeln.
00:16:03: Das wissen wir eigentlich seit Jahrzehnten.
00:16:06: Und trotzdem ist es in unserer täglichen Wahrnehmung gar kein Thema.
00:16:10: Also kaum ein Thema außer die Leute, die sich mit Systems Science beschäftigen.
00:16:13: Aber die meisten Leute leben in einer linearen einfachen Welt wo die Zukunft der lineare Fortsetzung der Vergangenheit ist, sehen lebendige Systeme als Maschinen, die irgendwie mechanisch funktionieren und tatsächlich haben wir das ja lange geglaubt dass es so ist.
00:16:30: Also die Medizin glaubt heute noch in weiten Teilen.
00:16:33: Ja aber wenn man jetzt so mit die Selbstorganisation sprechen, wie läuft das?
00:16:38: Wenn man die kleinste Zelle nimmt Einfluss aufs große Organ umgekehrt natürlich wie das große Organ auf eine kleine Zelle.
00:16:46: So ein Dauer gehört von dir, wie lang es braucht bis sich die Leber wieder erneuert.
00:16:54: Wie lange sie haut sich erneuert?
00:16:56: Wie lange überhaupt diese Organe bis auf paar wenige, die sich eben nicht erneuen?
00:17:04: Wenig bis schlecht.
00:17:05: das sind eben die anfälligen Dinge wie Herz und Hirn zum Beispiel.
00:17:09: aber auch da gibt's Erneuerung und Plastizität und Veränderungen.
00:17:14: Wie das funktioniert hat sich uns noch nicht ganz erschlossen.
00:17:17: Wir sehen es nur einfach, dass es funktioniert.
00:17:18: Dass es das tut ohne dass wir wirklich Einfluss drauf nehmen können und im Zuge... Das ist vielleicht schon ganz wichtig weil Schlussendlich also mein Zentral, warum macht man das über?
00:17:28: Warum schreibt man so ein Buch?
00:17:30: Weil mal über die Jahrzehnte, das ist ja auch meine eigene Erfahrungsreise.
00:17:33: Am Anfang hat man das gelernt und das schaut alles sehr mechanisch aus und wenn was fehlt dann gibt man da was rein.
00:17:38: Die ganze Pharmakologie funktioniert eigentlich so auf einer Rezeptinteraktion einleuchtend.
00:17:45: Und dann kommt man zehn Jahre später meistens drauf, und das ist die Medizin oder die Wissenschaftsgeschichte voll davon, dass man sich zehn Jahre, die mal daumen, dann immer fragt woher haben wir das eigentlich gewusst?
00:17:55: Weil es stimmt eigentlich gar nicht!
00:17:57: Es gibt immer wieder so einen Eingebungen wo man darauf kommt, das hat eigentlich so gar nicht funktioniert weil's massiv auf einem mechanistischen Weltbild beruht hat Woher kommt es?
00:18:07: Das ist mit der wissenschaftlichen Methode im Zuge der Aufklärung gekommen, die an sich nichts Schlechtes ist.
00:18:12: Die Lebfunde sind ja spannende Methode, die wissenschaftliche Methode.
00:18:16: aber ich hatte eben massiv ihre Grenzen denn sie versucht Antworten zu finden in zerlegen.
00:18:23: am Anfang hat man gesagt nicht mehr Man macht Sektionen und schaut halt in die Körper rein, dann hat irgendjemand einmal das Mikroskop befunden.
00:18:30: Dann hat man kleiner reingeschaut.
00:18:32: Irgendwann hat man so kleine Lebewesen von denen wir heute wissen dass es Bakterien sind gesehen im Mikroskop und Ende des letzten Jahrhunderts.
00:18:39: bis jetzt haben wir dann relativ günstig die Möglichkeit bis in die Genetik reinzuschauen durch molekularbiologische Methoden also Sequenzierung der DNA anzuschan.
00:18:47: Immer in der Hoffnung, dass wir dann Antworten finden!
00:18:50: auf die großen Fragen des Lebens.
00:18:52: Und die erstaunliche Einsicht ist, dass wir jetzt im Jahr twenty-fünfundzwanzig nicht genau wissen was Leben ist und wie es funktioniert.
00:18:59: Hätten Sie nicht gedacht?
00:19:00: Wir haben so viel Informationen!
00:19:01: Wir wissen soviel wie nie zuvor und haben eigentlich mehr Fragen unbeantwortet als beantwortet.
00:19:08: Tatsächlich also in Nature hat es Überschrift geben Gene sind nicht die Blaupause des Lebens, zwanzig vierundzwzig.
00:19:15: Ich war gerade frisch gebackener Doktor der Medizin.
00:19:19: Da hat man geschrieben im New England Journal of Medicine, wahrscheinlich hat der Mensch Achtzigtausend Gene und wenn wir die entschlüsselt haben dann können wir fast alle Krankheiten verhindern oder zumindest sie minimieren.
00:19:30: Zehn Jahre später war es enttäuschend, jetzt mal draufgekommen ist da nur zwanzig oder dreihundzwanzigtausende Gene und wir können gar nichts verhinderen.
00:19:38: noch einmal zehn jahre später also sprich fast jetzt nicht so zwanziger hat man dann in Studien festgestellt, dass die meisten chronischen Krankheiten ungefähr zu fünf bis zehn Prozent genetisch determiniert sind.
00:19:48: Also gewisse Risikoprofil mitbringen.
00:19:51: Da sind natürlich reine Erbkrankheiten ausgeschlossen und so was.
00:19:53: Aber diese meisten ... Was weiß ich?
00:19:55: Diabetes über Gewicht, Zypertonie, Herzkreise auf Herkrankungen.
00:19:58: Die haben wir geringe.
00:19:59: Aber wo sind denn die anderen?
00:20:00: Neunzig Prozent!
00:20:01: Das ist dann eine große Frage.
00:20:04: Ja... Sollen wir das schon beantworten?
00:20:09: Das
00:20:10: war erstaunlich, weil man sich mit der Wissenschaftsgeschichte auseinandersetzt.
00:20:13: Also dann hat dieses Zergliedern angefangen und mit diesem Zerkliedern kommen ein paar andere.
00:20:18: neben FES-Zerklidern ist ja wunderbar!
00:20:19: Es gibt eine mehr Einsichten.
00:20:21: die haben wir ja und das sind großartig.
00:20:22: aber dem Fehler den man macht ist wenn man aus dem Zerklieren glaubt das große ganze Beschreiben oder verstehen zu können.
00:20:29: es hat auch erst total vor über zwei von zweitausend Jahren schon gesagt dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile und das ist eine der wesentlichen Eigenschaften von lebendigen Systeme.
00:20:39: Ich sage immer zum Beispiel das Gehirn.
00:20:40: Das Gehirnt ist ja an vielem Schulden in unserer Situation, weil es ist ja alles Menschen gemacht und das entspringt unseren Gedanken.
00:20:47: Unser Gehirns ist ein wunderbarer Apparat.
00:20:49: Wir haben eine große Neocortex und wir nennen uns selbst Homo sapiens der Weise.
00:20:54: Es auch eine Antwort auf die Frage was ist da Mensch heißt?
00:20:56: Der weise Mensch!
00:20:57: Das ist aber eine Selbstbezeichnung, die nicht ganz zutrifft sondern unser Gehirnen funktioniert.
00:21:01: super über Jahrhunderttausende hat super funktioniert um zu überleben um sich zu vermehren aus Und alles was dazu dient.
00:21:11: Pro soziales Verhalten zum Beispiel, Flucht oder Kampfsituationen zu überstehen.
00:21:19: und ja es ist ziemlich anfällig eigentlich das Gehirn.
00:21:22: also wenn Sie in der Sozialpsychologie schauen wie viele Verzerrungen es gibt in unserer Wahrnehmung, das fand bei diesen optischen Täuschungen die jeder kennt aus der Schule schon an bis hin zu, es ist ein unheimlich oportunistisches Hirn.
00:21:35: Es orientiert sich am Nachbarn und läuft ihm nach und lässt sich auch leicht abgrundhetzen dadurch weil wir sind sehr leicht manipulierbar.
00:21:44: das hört man nicht gern.
00:21:45: aber das ist auch ein ganz wichtiger Teil glaube ich jetzt in dem Zeitpunkt in dem wir jetzt sind.
00:21:49: Zudem kommen wir noch Martin!
00:21:55: Jetzt haben wir also ein bisschen einen Einblick bekommen im Wunderwerk Mensch.
00:22:02: Die Frage, die ich mir wieder stelle gibt es so etwas wie eine Körperintelligenz.
00:22:06: Gibt's so etwas in der Körperweißheit?
00:22:08: Das wird man wahrscheinlich auch nicht so einfach beantworten können mit Ja oder Nein.
00:22:13: Aber gibt es irgendetwas das wir vielleicht maßlos unterschätzen?
00:22:22: Wenn du jetzt von Körperweissheit sprichst, dann würden viele esoterische Warnländchen angehen weil in dieser materialistisch-reduktiven Wissenschaft Das kann Platz hat, was war denn das?
00:22:34: Außer du findest ein physiologisches Substrat davon.
00:22:37: Zum Beispiel irgendwelche Geschmacksrezeptoren im Darm oder im Herz.
00:22:40: Da könnte man sagen, warum habe ich das da unten?
00:22:42: Ich habe mir doch auf der Zunge wählen diese Geschmackrezeptoren und es gibt sicher sowas.
00:22:47: ja weil der Mensch sehr viel Instinkte hat, das hat ihm überleben gesichert.
00:22:51: aber wir haben uns sozusagen dieses emotionale und dieses Instinkterleben.
00:22:56: Das klammern wir eigentlich aus, weil das ist eher entweder schmutzig oder blöd.
00:22:59: Oder es existiert gar nicht, weil sie esoterisch und nicht nachweisbar ist.
00:23:02: Nehmen Sie Intuition- und solche Sachen Bauchgefühl wenn man im Volksmann sagt.
00:23:07: Das existiert tatsächlich und das hat uns wahrscheinlich sehr oft schon gerettet.
00:23:11: aber es gibt halt kein vernünftiges naturwissenschaftlich medizinisches Substrat für viele dieser Dinge.
00:23:17: Aber natürlich hat der Körper eine gewisse Weisheit.
00:23:21: Also die wesentlichen Entscheidungen unseres Lebens treffen wir ja eher aus intuitiven Entscheidungen heraus und nicht das rational wissenschaftliche Entscheidungen, wenn sie ein Partner oder eine Partnerin haben.
00:23:30: Und irgendwann mal in der grauen Vergangenheit sagt jetzt gib mir die Hand und dann schauen wir was daraus wird war das keine naturwissenschaftlichen Entscheidung sondern ein Bauchgefühl dass es der richtige Zeitpunkt wäre und das kann doch gut oder schlecht verlaufen aber ist auch ein wesentlicher Schritt gewesen.
00:23:44: Und so ist es bei vielen anderen Dingen auch.
00:23:45: Wir entscheiden eigentlich die ganz wesentliche Dinge in unserem Leben rational und natürlich wissenschaftlich begründet.
00:23:51: Und trotzdem leben wir in einer im Szeantismus-Zeitalter, das hat sich natürlich durch Corona noch befördert, da hat es dann immer geheissen und ich finde das furchtbare Ausdruck follow the science!
00:24:01: Die gibt's nicht.
00:24:01: die Wissenschaft sondern die Wissenschaft selbst steckt eigentlich auch in einer Krise nämlich in der Reproduktion oder Reproducibility Crisis nennen wir sie ja?
00:24:10: Das heißt nichts anderes als dass jemand eine Studie macht nach gutem Praxis der Wissenschaft, da kommt was raus.
00:24:16: Auch gute Praxis ist das andere, am anderen Ende der Welt.
00:24:19: Das wiederholt das Experiment weil das dann sozusagen gehaltvoller ist.
00:24:22: diese Erkenntnis und da kannst du nicht bestätigen.
00:24:25: Und es besteht zu fünfzig bis achtzehn Prozent der Studien je nachdem in welchem Bereich man sich bewegt.
00:24:30: Das ist natürlich blöd wenn wir dann dieser Wissenschaft folgen soll.
00:24:36: Wissenschaft lebt vom Visorspruch von der Falsifikation und ist stets im Fluss.
00:24:39: warum so wissen die ja auch zwanzig-fünfundzwanzig plötzlich einselementiert sein?
00:24:44: Das haben wir die in den Hundert auch schon glaubt.
00:24:48: Man glaubt immer, jetzt wissen wir alles und wir kommen immer später darauf, dass wir es eigentlich nicht genau wissen.
00:24:53: Und jetzt muss man ehrlich zugeben das wir eigentlich fast gar nichts wissen.
00:24:57: Das ist ein großer Diskrepanz von dem was uns zum Beispiel die Medien ausrichten und was wir selbst über unser Narrativ haben.
00:25:03: Wir tun so als Wüsten wie alles und könnten die Zukunft mit dem Wissen und mit technischen Lösungen navigieren.
00:25:09: Und das ist Teil der Metakrise.
00:25:13: Auch da kommen wir nur dazu.
00:25:16: Bleiben wir noch an dem Punkt kurz hängen.
00:25:20: Psyche und Körper, eines oder zwei?
00:25:26: Also wenn es nach dem Herrn Descartes wird unter paar anderen Vertretern des Dualismus dann ist es natürlich so dass das zwei Sachen sind.
00:25:33: aber eigentlich ist es nicht so.
00:25:34: also wir wissen einfach aus dem Wurscht das ist schon Jahrzehnte altes biopsychosoziale Krankheitsmodell und die Psychonarioimmunologie dass unser Empfinden, unsere Psyche und unsere Seele, unser seelisches Verfasstheit massiv mit den Körpersystemen interagiert.
00:25:51: Und es ist nicht davon trennbar.
00:25:52: Du
00:25:52: hast ja im Jahr zwanzig das leise Sterben des Wissenschaftsbuches geschrieben?
00:26:02: Nein ich habe nicht das Wissenschaftsbuch geschrieben, aber ich habe ein Buch geschrieben.
00:26:04: Genau, du hast ja... In der göttliche Verfügung haben Leute gesagt, das wählen wir als
00:26:08: Buch.
00:26:08: Genau so war's!
00:26:10: Danke für die Korrektur.
00:26:11: Na ja, das ist was anderes.
00:26:12: Nicht der Menismus, sondern das andere ist ein Zufall wie alles im
00:26:16: Leben.
00:26:17: Trotz alledem geht es in eine ganz große Masse um das Mikrobiom.
00:26:22: Die innere Balance geht um eine Ehrung.
00:26:28: Warum ist dieses Darm-Mikrobiom so entscheidend?
00:26:32: Das Mikrobiome habe ich dann noch mal besonders aufgearbeitet im Netz des Lebens damit sie auch was dazu lernen, das dieses Bücherschreiben betrifft.
00:26:41: Ich würde es ihnen zwar raten aus einer Sicht weil sie aus da und dann würden ich sagen lasst uns die Finger davon.
00:26:48: Es ist sinnlos nicht so aus finanzieller Sicht Bücher zu schreiben.
00:26:51: Das zählt sich nicht aus.
00:26:53: Wie ist es dazugekommen?
00:26:55: Verlagsleiterin gefragt, wir müssten ja da Buch schreiben über True Crime und über diese Horrorgeschichten.
00:27:00: Und die ganzen schmutzigen Geschichten aus der Gerichtsmedizin, weil das verkauft sie gut.
00:27:03: Und dann sage ich nein möchte nicht, weil genau das für einen der Krankheiten unserer Gesellschaft haltet dass wir alle in diesen Schmutzkisten stillen und aber nicht konstruktiv mit anderen Themen beschäftigen.
00:27:13: Ich kann es nicht verstehen.
00:27:14: viele meiner Kollegen bedienen diese Schiene sehr gerne.
00:27:17: weiß das auch irgendwas wahrscheinlich Selbstdarstellung zu tun hat.
00:27:20: Hier war man dann gesagt, nein ich würde aber gerne Buch über Landwirtschaft schreiben.
00:27:23: ist auch eine große Geschichte oder ein kriminaler Roman oder was wie immer sie das sehen wollen?
00:27:29: und dann ist es eben entstanden und ich habe versucht halt tollistisch anzugehen und jetzt nicht irgendwie wieder so einen Ein Aufkuchen zu sagen, Bio ist super.
00:27:36: Alles andere ist schlecht so.
00:27:37: Und wie sind wir dort hingekommen, wo wir hingekommen sind?
00:27:39: Weil hinter vielem was wir haben oder was ein Problem ist, wenn wir jetzt anschauen, Gesundheitssysteme grießeln und da ist ja kapöse Absicht dahinter.
00:27:46: Es ist nicht eine Person, die gesagt hat das machen wir alles kaputt sondern es sind Dynamiken, die sich entwickeln.
00:27:52: Im Falle der Landwirtschaft schon einige tausend Jahre.
00:27:55: Seit wir begonnen haben das zu betreiben, je nach Region unterschiedlich alt.
00:28:00: Und warum sind wir hier angekommen?
00:28:02: und was macht das?
00:28:04: Und da kam natürlich dann diese Mikrobiomfalschung.
00:28:06: Die Möglichkeit, dass man über molekularbiologische Methoden Mikroorganismen darstellen oder nachweisen kann die sie mit Mikroskop oder in Labor nicht züchten können oder viele davon nicht zünden können.
00:28:18: dieser Fingerabdruck und Das hat die Wissenschaft und Zunehmend gemacht in den letzten zwanzig Jahren.
00:28:23: Und da hat praktisch alles, was gefunden haben, wenn man so ein Sequencer reinkommt... ...und darauf kommen schon viel mehr als wir jemals gedacht haben und vieles davon hat noch keinen Namen!
00:28:31: Tatsächlich ist sozusagen ein Großteil der weltweiten Biodiversität also der größte Teil, das sind Mikroorganismen.
00:28:36: Aber wir sehen es nicht, weil sie so klein sind.
00:28:39: Aus ökologischer Sicht muss man dazusagen, Sie sind halt die Treiber vom Leben dieser Erde.
00:28:43: Sie sind erstens die, die schon am längsten da sind.. ..und für alle Prozesse verantwortlich für die im Boden.
00:28:48: Warum ist der Boden wichtig?
00:28:49: Weil alle unsere Lebensmittel aus dem Boden kommen, außer sie leben am Meer und fischen.
00:28:54: Da haben Sie dann mehr Quecksilber halt im Essen aber ansonsten kommt ninety-fünf Prozent unserer Nahrung aus den Boden.
00:29:00: Und die Prozesse, die dort eine Rolle spüren, nämlich vorwärts und rückwärtes Schleifen aufbauende Prozisse und wieder kompostierende Rückwärte schleifen, das ist doch Mikroorganismen im Wesentlichen getrieben.
00:29:12: Und auch bei uns ist es so, ne?
00:29:14: Also werden dann alle diese Elemente dieser Sternenstaub, die mich ausmacht... wieder zerfällt, um dann wieder Teil neues Lebens zu werden.
00:29:22: Sind es wieder die Mikroorganismen, die die Zerlegung machen, um das wieder rückzuführen?
00:29:26: In dem Sinn ist auch die Wiedergeburt naturwissenschaftlich damit bewiesen und belegt nur halt nicht als die Person, die man vorher war sondern als multiple Personen.
00:29:35: Das sehen können Sie's aussuchen ob attraktiv oder weniger attraktif aber alle Elemente, die ihren Körper ausmachen oder ein Großteil davon wahrscheinlich einen anderen Lebewesen vorher drinnen.
00:29:44: Es könnte sein dass unbehaggen entsteht Aber ich finde es einfach unheimlich erlösend, weil wir sind eben nicht die abgeschlossenen Individuen.
00:29:52: Wir sind eine kurzzeitige Manifestation dieses Universums und verschwinden wieder im Nichts!
00:29:57: Wir sind nur kurznicht nichts!
00:29:59: Das sind diese durchschnittlichen drei Jahre durchs Lebensjahre.
00:30:03: Geht das schon wieder zurück?
00:30:03: Die durchschnittliche Lebenserwartung... Ja!
00:30:07: Und das finde ich schon mal sehr erhebend, denn das ist ein Teil des Erkenntnis, dass wir uns dem nichts kommen und wenn wir ihm nichts verschwenden und wie der Teil anderer Lebewesen sind.
00:30:16: und ich glaube, das ist schon mal ein anderer Blickwinkel auf dieses Ganze.
00:30:18: Und es ist ein offenes System!
00:30:20: Wir betrachten ja immer... wir geben der Welt Namen, die sind ganz groß im Zuordnung, dass sie sein Baum oder ein Mensch sind.
00:30:27: Aber bei genauerer Betrachtung stimmt's ja schon wieder nicht mehr, weil ich Teile aus der Umwelt aufnehme und sie wieder ausscheide ... Keiner geht hier heute genauso nach Hause wie er hergekommen ist, weil sie da auch hier Mikroben austauschen.
00:30:42: Die gehen jetzt über die Luft auch und wenn sie fest handgeschüttelt haben oder sich vielleicht noch abgeschmust haben dann tauschen sie mit grobem aus und das tun wir dauernd.
00:30:51: Das ist gut so!
00:30:52: Wir wissen auch dass Menschen dem engen Kontakt sind oder eben einen Vektor haben, sprich ein Hund der das noch befeuert, dass die sicher eine größere Mikrobe vielfalt teilen sowohl im Darm als auch auf der Haut.
00:31:04: Und das ist gutso.
00:31:06: Deswegen ist es nicht nur aus psychologischer Sicht so furchtbar Menschen zu isolieren.
00:31:10: Menschen sind obligatsoziale Lebewesen, wir brauchen Kontakt aber nicht über die Matscheibe sondern direkt echt und das ist sozusagen ein Aydan mit diesen Mikroorganismen.
00:31:20: Wir brauchen dauernd einen Austausch mit unseren Mitmenschen, die sind Teil unserer Umwelt und auch mit der belebten Umwelt weil dieser Boden einfach das größte Reservoir als diese Mikro-Organismen Und den behandelt, das kommt vielleicht nur dazu.
00:31:32: Warum?
00:31:32: Schreibt mal Buch, dass leise sterben furchtbarer Titel.
00:31:34: Ja, Buchtitel werden nicht... Der Autor wird ja nicht gefragt was für Bütteln da drauf sind.
00:31:41: Das ist übrigens auch ein Teil der Metagrise nicht.
00:31:45: Wir leben in dieser Aufmerksamkeitsökonomie, wo es nur die Graslichkeiten die Menschen irgendwie zum Klicken oder zum Kaufen oder zum Anschauen bewegen.
00:31:53: Wenn da draufsteht ich möchte euch eine Geschichte über dem Boden erzählen, kauft keiner das Buch.
00:31:57: Heutzutage zumindest.
00:31:58: Früher hat man solche Bücher noch gekauft.
00:32:01: Es ist so.
00:32:02: Und die Orte und Weise, wie vor allem seit dem Zweiten Weltkrieg Landwirtschaft betrieben wird – also immer intensiver, immer mehr Chemie getrieben – da verbergen sich einige Dynamiken dahinter, die dieser Erkenntnis, dass wir mikrobiomabhängig sind, dass der Boden mikrobiomeabhängiges nicht sehr gut miteinander zusammen
00:32:21: passen.
00:32:21: Das heißt, die Ernährung beeinflusst direktmaße auch unser Denken?
00:32:31: Da gibt es ganz viele Rahmifikationen.
00:32:33: Also, dass die Ernährung... Es gibt sicher Nahrung, die besser ist für unser Hirn und manchmal ist das schlecht.
00:32:39: Aber das leise Sterbenbezieht sich vor allem darauf, dass dieselben Faktoren, nämlich ich habe gesagt der Menschen ist ein Nischenkreator aber er ist auch ein großer Zerstörer während er seine Nischen ... kreiert, weil er diese nur kurzen Horizonte überblickt.
00:32:50: Da sagt er die möchte am Ende des Jahres die dreifache Wertsenehante vom Hektar haben.
00:32:55: aber die Kolateralschäden werden oft nicht mit bedacht und die addieren sich dann über Jahrzehnte auf und sie sind oft länger.
00:33:00: diese Zeitspannen als unsere Lebensspanne ist oder unsere Wahrnehmungsspanne und dadurch merken wir es nicht.
00:33:05: Aber wie sehen Sie jetzt?
00:33:08: Da kann man lange ins Detail gehen warum man das wissen hat, wenn man vergleicht einfach Menschen die nach ursprünglicher Leben nimmt proben von denen und vergleiche sie mit westlich lebenden Menschen und kommt darauf, dass wir unheimlich Antiversität verloren haben.
00:33:19: Dafür haben auch andere Bakterien im Daumen.
00:33:21: Und die Ursache dafür ist wie fütte ich dieses komplexe System?
00:33:25: Diesen inneren Garten, dieses innere Ökosystem?
00:33:28: Das ist aber nur ein schönes Beispiel, was eben komplexer Systeme darstellt.
00:33:33: Die kann man nicht in einer treiböfigen Kur... Jetzt ist es wieder gut, jetzt kann ich wieder weiter erleben wie bisher oder mit einer Tablette oder sonst was aus der Apotheke in einen optimalen Zustand bringen.
00:33:43: Das ist das große Geheimnis, was ich vorhin mal mehr regenerativ beschrieben habe.
00:33:48: Der Umgang mit komplexen Systemen ist ein lebenslanger Prozess.
00:33:52: Es ist nichts, wo Sie gewinnen können!
00:33:55: Sie schaffen die Bedingungen für dieses System, dass es optimal funktioniert.
00:34:00: Das Gerinnungssystem ist aus einer Vergangenheit.
00:34:03: Es muss schnell reagieren, weil der Mensch hat sich oft verletzt und dann muss die Blutung gestoppt werden.
00:34:08: Gleichzeitig gibt's eine Wohnung für moderne Erkrankungen mit einer Blutgerinnung verbunden sind.
00:34:13: Tromposen, Embolien in Fargte ... Jetzt kann man sagen, das ist jetzt schlecht oder gut?
00:34:19: Nein es ist eine Kompromisslösung.
00:34:20: Es soll so schnell bemöglicht ausgelöst werden aber es soll nicht wegen jeden Plötschen dauernd ausgelösst werden weil dann kriegen sie eben auch nicht diese Erkrankungen.
00:34:26: Jetzt kann ich eben nur die Rahmenbedingungen für dieses System schaffen.
00:34:32: im Unsystem ist übrigens ganz das gleiche dass es für den meisten Menschen die meiste Zeit ziemlich gut funktioniert als KompromISSLösung.
00:34:39: Aber da gibt's kein Gut und Schlecht sondern das ist ein permanenter, das möchte ich schon reinbringen in dem Begriff Tanz mit den Systemen.
00:34:46: Das heißt, ich kann immer nur schauen, optimal.
00:34:48: Und die Ernährung ... Ich kann es einfach nur sagen, ich esse heute einmal gut und dann kann ich wieder fünf Tage.
00:34:53: Das interessiert das.
00:34:54: Ein System will dauernd die optimalen Bedingungen vorfinden, damit's gut funktionieren kann.
00:34:59: Halt schon ein bisschen was aus!
00:35:00: Also wie diverse es ist hält auch der eine oder andere Schockwelle mal aus.
00:35:06: aber grundsätzlich sollte man sich darum bemühen.
00:35:09: Und zwar von dem Zeitpunkt, wenn jetzt ein Mensch mit ihr hernimmt vom Zeitpunkt der Konzeption, darum ist es so wichtig wie wir mit Schwangeren umgehen und was die essen.
00:35:18: Und wie die leben, dann die ersten Tausend Lebenstage.
00:35:22: und über die Kindheit bis ins hohe Alter ist die Pflege dieses Systems ein unserer Systeme mit optimaler Gesundheit verbunden.
00:35:30: Kann man funktionieren das Darm-Biom einfach übertragen zu jemandem?
00:35:34: Das kann man auch, aber es ist eher unschön.
00:35:37: Also das nennt sich Stuhltransplantation.
00:35:41: also ich kann natürlich funktionieren in einer krankten, Schieflage geratenes übertragen.
00:35:48: Aber das würde niemanden jetzt raten, das auszuprobieren.
00:35:51: aber da gibt es schon gute Erfolge in der Medizin bei manchen Krankheitsbildern das zu tun.
00:35:57: Ja, das ist so... Es ist sogar zugelassen bei einem Krankheits- bild, bei einer infektiösen Damerkrankung.
00:36:07: Da hat das glaube ich dreifach so gut die Wirkung als das beste Medikament.
00:36:12: Kacke!
00:36:14: Funktioniert dran mir so gut wie die besten Antibiotika.
00:36:17: Und das hält an?
00:36:19: Das hält an, ja!
00:36:21: Aber es ist jetzt nicht so einfach... also im Umgang mit komplexen Systemen ist es nicht so dass es einfache Lösungen gibt und da tapp ich mich selbst immer wieder dabei obwohl ich mir schon lange schon mit den Systemen beschäftige.
00:36:31: aber das ist unser Denken halt einfach.
00:36:32: wir sagen, aha der ist eine Ursache, da brauche ich eine Lösung, das muss ich beseitigen, da gibts ein Medikament und dann ist's wieder gut.
00:36:38: Es ist das lineare Denken.
00:36:39: So funktioniert sind Systeme nicht.
00:36:41: Die Systeme müssen Bedingungen geben und im Endeffekt ist dann wenn das Kind drei Jahre ist zu einem Menschen heranreift und sich hier entwickelt.
00:36:48: Das ist auch ein komplexes System, das größte Fehler im Umgang mit komplexen Systemen ist sie versuchen zu dominieren.
00:36:56: Es betrifft das Mikrobiom, es betriffte das ganze Kind, die ganze Biosphäre, da sind nämlich alles ineinander verschachtelte komplexe Systeme.
00:37:04: Also tanzen Sie mit Systemen aber dominieren Sie sie nicht?
00:37:07: Und bei Kindern ist ja das gleiche, da wollen Sie auch die Bedingungen schaffen eigentlich nur damit sich das System optimal entwickeln kann.
00:37:14: So ist es ... Das ist ein schöner Vergleich, so kann man es sich merken beim Gärtnern.
00:37:19: Also wenn Sie gärtnere Städte sind dann ist das ein Druckschluss zu glauben dass man die Dinge selber macht.
00:37:24: Die Tomaten machen sie nicht und was weiß ich für den Gemüse sie anpflanzen oder das Getreide?
00:37:29: Sondern das passiert von selbst Der Bauer, die Landwirten, der Gärtnerin.
00:37:33: die schaffen nur die Bedingungen für dieses System des Ur-Audes eigentlich um optimale Ergebnisse zur Wirtschaften.
00:37:42: Das ist die Aufgabe des Gärtners und der Gärtnerin zum Beispiel irgendwas zu dominieren und wenn du das nicht machst, dann kriegst du eine oben drauf.
00:37:49: Dann spritze ich noch was drauf weil es böse ist.
00:37:52: Das ist unsere schwarz-weiß Sichtweise auf lebendige Systeme.
00:37:55: aber das funktioniert nicht.
00:37:57: Gibt's für die einen sinnbindlichen biologischen Prozess der sich eher so das Ideal für die Zukunftsfähigkeit darstellt in unserem menschlichen Körper?
00:38:13: Ja gibt's vielleicht irgendeinen herausragenden Prozess uns in der Zukunftsfähigkeit wirklich abbildet, beziehungsweise irgendwie etwas wirklich herausragendes Darstellt.
00:38:28: Beispielsweise der Herzschlag.
00:38:34: Wie wird das gesteuert?
00:38:36: Wo kommt es her?
00:38:38: Ja wir machen...
00:38:38: Wir sind nicht eingeschaltet oder?
00:38:40: Ja aber diese Systeme haben eben Wir haben dieses Dominanz-Hierarchie denken.
00:38:45: Da gibt es das Hirn, das ist oben draufgeschraubt und alles andere ist nachgeordnet.
00:38:49: Wir könnten das hier genauso vom linken Oberschenkel tragen – es spielt keine Rolle!
00:38:52: Das hat sich auch so entwickelt.
00:38:53: Die Systeme sind alle sehr gleichberechtigt, obwohl manche sicher eine sehr bedeutende Funktion haben und manche eher im Überfluss angelegt sind.
00:39:00: Die Leber ist riesengroß, zwei Nieren haben wir auch aber die sind alle gleich berechtigt in der Natur.
00:39:05: Das ist sozusagen ein kooperatives System.
00:39:08: Es kann das Hirn ohne Nieren nicht funktionieren und es kann die Leber nicht ohne Hirnhärze oder sonst was funktionieren.
00:39:16: Die Systeme sind hintereinander verschachtelt, sind aufeinander angewiesen.
00:39:21: Da gibt's kein besser schlechter erster zweiter Dritter.
00:39:25: Da gewinnt auch keiner!
00:39:29: Gibt's eine Form von Abfall der in irgendeiner Form überbleibt?
00:39:35: Der den Körper schadet?
00:39:38: Ein
00:39:41: Abfall.
00:39:43: tut das, was wir als Gesellschaft, Wirtschaft permanent produzieren?
00:39:50: Es wird hier permanent ausgeräumt und recycelt.
00:39:54: Und diese Systeme organisieren das eben selbst.
00:39:58: Darauf passieren ja auch viele Dinge die wir jetzt immer wieder sehen also dass fast ein gesundes, das war es eigentlich schon sehr lange aber jetzt ist es wieder ein Thema geworden.
00:40:05: Das ist insgesamt so, dass sich unser Gesundheitssystem jetzt irgendwie wieder daran erinnert, dass es noch ein paar andere Dinge gibt weil wir jetzt sehen, dass halt Geld eine Rolle spielt Und das Gesundheitsprävention, also der Krankheitsprävenzion ein ganz wichtiger Punkt ist.
00:40:19: Um diese Systeme am Leben zu halten muss ich sie richtig ernähren und pflegen.
00:40:25: Wir überlegen, wofür sind Sie denn optimiert worden in der Vergangenheit?
00:40:29: Wenn ich früher längere Phasen nichts zum Essen gehabt habe, dann hat der Körper die Strukturen in den Zellen, die vielleicht nicht mehr optimal funktionieren einfach recycelt!
00:40:38: Dafür hat es einen Nobelpreis gegeben für diese Autophagie, fand ich da zu langer Zeit.
00:40:42: Und das ist das was mancheres die Schlacke oder wie auch immer selbstreinigende Prozesse bezeichnen.
00:40:48: Wir wissen dass Hungerphasen uns nicht sozusagen bergab schicken sondern sogar leistungsfähiger machen.
00:40:54: wenn wir in die Steinzeit zurückversetzen und nichts mehr zum Essen und Hungeredern ist kontraproduktiv von mir hier und plötzlich schlecht funktioniert und ich schwächer wäre ja ganz im Gegenteil.
00:41:02: Man kriegt mehr Ausdauer und kann klarer denken... Machen wir ein so einer Fastenphase drinnen ist.
00:41:08: Wir nennen es Fasten früher, aber das Kassen ist halt gerade nicht mehr zum Essen.
00:41:13: Jetzt haben wir ja gesehen dass diese regenerativen Kreisläufe in uns der weniger perfekt selbstständig lebendig funktionieren.
00:41:22: jetzt gehen mal raus in die Außenwelt und denken darüber noch inwiefern diese Regeneration auch als Lebensprinzip als regenerative Gesellschaft vielleicht ein Bann in der Ansatz wäre, den wir nicht nur andenken sondern vielleicht auch mal weiter denken
00:41:42: sollten.
00:41:44: Und gerade jetzt bezogen auf diese ganzen Herausforderungen für die wir stehen.
00:41:49: Man will das nicht auf die einzelnen Krisen eingehen aber wer wird es nicht irgendwie ein Modell dass wir uns genauer anschauen sollten?
00:41:57: und wenn Warum haben wir das nicht Challenge gemacht, warum haben wir nicht Challenge diese regenerativen Kreisläufe in unsere Bildungssysteme eingeschleust?
00:42:06: Warum haben die es noch?
00:42:07: in unserer Wirtschaft wird das im Prinzip auch ausgeklammert.
00:42:10: Das wird dann nach hinten rankestellt weil wir lieber punktuell auf irgendetwas blicken als zu verstehen wie man das gesamte in einem Fluss bringt.
00:42:22: Dann machst du ein großes Thema
00:42:23: auf.
00:42:24: Ja also du gehst bis du hier.
00:42:26: Also was ich schon angedeutet habe ist also zunächst einmal wichtig.
00:42:30: Regeneration ist keine Theorie oder ein Konzept, sondern das ist etwas, was täglich passiert.
00:42:34: Wenn es nicht passieren würde sagen wir alle nicht da.
00:42:36: Ein lebendiges System, was immer es ist aber eine einzelne Zelle ist ein ganzes Organ, ein Mensch, wenn Regenerationsfasern nicht vorhanden sind dann stirbt der lebendige System ab.
00:42:46: Es muss immer wieder... Schauen Sie die Natur an!
00:42:48: Wir haben den Zyklus der Jahreszeiten, es fallen dann die Blätter runter und ruht alles wieder.
00:42:52: auch der Boden ruht und im Frühling kann das Ganze wieder los starten.
00:42:54: Das braucht diese hohe Fasen.
00:42:56: Und Frederick Wester hat einmal gesagt Die Natur ist das erfolgreichste Unternehmen, das je gegründet wurde.
00:43:02: Das bleibt hängen.
00:43:03: Das kann man durchaus bestätigen weil das Leben ist ja schon über dreieinhalb Milliarden Jahre alt und vor allem in den letzten paar Hundert Millionen Jahren ist es zu dieser wunderbaren Diversität geworden die wir jetzt sehen und das wird immer komplexer.
00:43:16: Die Komplexität scheint da teilweise sogar im Zunehmen zu sein.
00:43:23: auch sehe, dass wir derzeit mehrere Krisenherde haben, die ineinander verschachtelt sind.
00:43:27: Ich will es auch nicht unbedingt ausführen gestern über den Vordergrund, ob jemand beschwertet ist oder negativ.
00:43:34: Aber man muss das negative benennen um dann positive Schritte in die Zukunft zu gehen.
00:43:38: Das Problem ist nur wenn man unsere ineinander- verschachtelten Krisen alle aufzählt und da hat das eine Weile.
00:43:45: Wenn man dazu sagt, das sind alle Menschen gemacht Und wenn man dazu gesagt, das ist keine Liste von Problemen lösen kann, so wie es suggeriert wird.
00:43:54: Wenn wir Emissionen neutral null haben dann ist wieder alles gut.
00:43:58: das sind mit Nichten so.
00:44:00: Dann sollte das gehen ein einziges von diesen ganz großen Problemen da vielleicht für kurze Zeit beseitigt.
00:44:09: dahinter steckt nämlich die Denkweise oder unsere Lebensweise?
00:44:12: Wie wir uns sehen, wie wir die Welt sehen und wie wir uns als Teil dieser Welt sehen.
00:44:16: Und da ist CO² nur eine von ganz vielen verschiedenen Dingen, die schiefgegangen sind.
00:44:22: Und wir haben uns heute geeinigt – das mag ich jetzt nicht mehr ertragen im Sinne – dass die Akkumulation in der Steigerungslogik des neoliberalen Kapitalismus unsere Lebensgrundlage darstellt.
00:44:33: Das ist die Ursache von Filmen dieser Krisen und das ist heute nun einmal so unser Geschäftsmodell.
00:44:38: Wenn Sie das heut obdrehen können sie nicht immer mehr nach Hause fahren!
00:44:41: Das ist so.
00:44:42: Jetzt müssen wir uns langsam überlegen... Okay, dahinter steckt menschliches Denken und menschliche Denken besteht aus ein paar Milliarden Nervenzellen in unserem Hirn die irgendwie vertratet sind.
00:44:52: Und von denen habe ich schon gesagt das funktioniert nicht wirklich optimal.
00:44:56: Das ist zum Überleben in kleinen Gruppen und zum Vermehren und für nichts.
00:44:59: jetzt leben wir mit der ganzen Welt verbunden.
00:45:02: Es ist eine globale Zivilisation.
00:45:04: Jeder hat den Erhosen-Tasche, den Nachrichten der Stunde... ...und dafür ist es nicht gemacht!
00:45:09: Das ist die Realität.
00:45:11: Und eine Realität ist, dass die Natur der Maßstab aller Dinge ist und das so was wie ein Wirtschaftssystem oder auch finanzkapitalistisches System, wie wir es jetzt haben.
00:45:20: Eine künstliche Erfindung ist nur nicht einmal wirklich all das im Vergleich zur lebendigen Systeme in einer Natur.
00:45:25: Das haben wir einfach draufgesetzt und das ist aber jetzt das Maß aller Dinge!
00:45:28: Es muss sich die Natur – und menschliches Kapital, Naturkapital alles – muss sich dem unterordnen.
00:45:33: Das ist jetzt kein kommunistischer Vortrag von mir sondern das ist einfacher so.
00:45:36: Wenn man's anschaut erkennt man, das ist unser Problem offensichtlich die falschen Wertigkeiten und sind wo falsch abgebogen.
00:45:45: Aber wenn ich noch Friedrich Westergeher sage, ich könnte ja mal schauen wie die Natur funktioniert?
00:45:48: Wenn die Regalisationsphasen hat dann könnten wir das hier vielleicht irgendwie einbauen in unser System.
00:45:54: Slow down
00:45:56: mehr schlafen,
00:45:57: mehr schlopfen, slow food was immer.
00:45:59: es ist uns sehr viel in den letzten Jahrzehnten abhandengekommen was früher ganz normal war in unserem Alltag was nicht heißt dass früher alles besser war.
00:46:08: Ja, zum Beispiel haben ... Leute, du hast die Landwirtschaft glaube ich schon angesprochen.
00:46:14: Die Landwirtschaft ist eines der klassischen Phänomene wo man so vorzieht wenn ich von einem Konto mehr abhebe als ich darauf einzahle steh irgendwann Blätter.
00:46:22: Ich habe einen Hummus gehalten, der im einstelligen Prozentbereich in der Regel ist eher im unteren und Der Hummusgehalt ist notwendig, damit ihr diesen Boden leben überhaupt drin.
00:46:30: Das Filterhumus ist ein Wüste in der langläufigen Betrachtung und Boden ist nur fruchtbar und ernährt uns nur wenn dieser Hummus gehalten da ist.
00:46:39: Und dazu muss es rückwärts schleifen geben.
00:46:41: Es müssen organische Reste wieder zurückgeführt werden, das müssen Wurzeln zerfallen, es müssen Lebewesen zerfallen – ich brauche organische Materie eine Rückwärtschaftleife!
00:46:50: Es gibt verschiedene Möglichkeiten.
00:46:51: Die Natur macht es von selbst, aber in der Landwirtschaft tanzen wir ja mit einem System oder wir dominieren das, je nachdem wie man es eben betreibt.
00:46:59: und dann haben Leute aus dem Finanzkapitalismus gesagt Das ist aber gescheit!
00:47:03: Also die Würden vom Ende stehen wenn sie den Boden nicht wieder regenerieren würden.
00:47:09: Dann müssen wir auch irgendwie machen Und Herr Fullerton hat zum Beispiel das Capital Institute gegründet und er gesagt okay wir müssen unser Finanzsystem an den Vorgaben der Natur orientieren.
00:47:20: Die Natur ist der Maßstab aller Dinge, alles andere ist wahnhafte Vorstellung, Größenwarn des Menschen.
00:47:28: Wir sind eine relativ junge Spezies und diese Intelligenz die wir haben, die wahrscheinlich sehr einzigartig ist muss sich erst bewähren in evolutionären Zeiträumen.
00:47:38: das ist noch nicht gesagt ob Intelligenzer gute Idee ist.
00:47:41: Die Mikroorganismen haben keine große Intelligenze oder eine andere und die gibt es seit Milliarden von Jahren.
00:47:49: Ja, und das ist regenerieren.
00:47:50: Das ist einfach das Zentrale.
00:47:52: Wir müssen Ruhephasen, Rückführungsfasen akzeptieren.
00:47:56: Und das ist in einer zwanghaften Steigerungslogik die wir haben, die immer ein Bitbox dumm hauben muss damit das System überhaupt funktionieren kann nicht eingeplant!
00:48:04: Jetzt stehen wir vor der Wahl.
00:48:06: Es ist wirklich keine Transformation es ist eine komplette Paradigmeinwechsel.
00:48:10: Der eine ist wie sehe ich mich selbst.
00:48:11: Ich bin auch auf eines Ökosystems und die Erkenntnis dass wir irgendwie uns komplett anders das vorgestellt hätten.
00:48:17: Also das System funktioniert so nicht.
00:48:19: Und jetzt fortschieren aufgrund der Anzahl an Menschen und, das kommt noch dazu haben wir noch nicht erwähnt, weil eben im Exponential-Zeitalter es ist keine lineare Fortsetzung sondern die Dinge explodieren.
00:48:31: vor zwei Jahren hat er fast keiner über KI geredet Jetzt ist es schon einbaut in die Betriebssysteme Es geht immer schneller und mit Exponenzialgleichungen tun wir uns genauso schwer.
00:48:40: Das Hirn ist dafür nicht gemacht für Exponentalgleichung.
00:48:45: Frédéric Fester hat ja auch gesagt, wir haben perfekt gelernt auf die Dinge zu blicken und in Zukunft müssen wir lernen auf die Verbindungen und Beziehungen zu achten.
00:48:55: Und da stelle ich mir natürlich die Frage, wenn ich halt dieses komplexe System, in dem wir leben – das wird jetzt weniger komplexer als es wird noch komplexter?
00:49:07: Das werden wir nicht mit einem linearen Denken unter Kontrolle beziehungsweise in irgendeiner Art und Weise fortführen können.
00:49:17: Und da stellt sich natürlich die Frage, wie kommen wir aus der Nummer raus?
00:49:21: Weil auf der einen Seite haben wir natürlich diese regenerativen Kreislaufe, die uns ja wirklich weiterbringen würden.
00:49:28: Auf der anderen Seite glaubt man halt einfach, dass wenn wir heute drei Prozent machen, dann müssen wir nächstes Jahr vier Prozent machen.
00:49:37: Um
00:49:37: die Kreditschulden zu bezahlen.
00:49:39: Genau,
00:49:39: ich habe auch nichts dagegen gegen Wachstum, aber ich glaube, wir brauchen andere Wachsungsprozesse.
00:49:44: Weil da viel für das Wachster ist um mich ab.
00:49:46: Also das ist natürlich eine Zwangslage, die wir uns gebracht haben.
00:49:48: Wenn ich weiter wachsen muss damit ich meine Zinsen bedienen kann dann ist ja absehbar aufhören.
00:49:53: Ist egal ob wie Exponenzialsysteme schon der Lineartänke oder sonst was.
00:49:56: Da muss jeder verstehen dass er es nicht ewig gehen kann.
00:49:59: Aber du hast etwas Wichtiges gebraucht, was ich noch nicht angesprochen hab Lebendige Systemeleben von den Beziehungen Und die sind im Verborgen und da ist der Hund begraben, auch für die Wissenschaft.
00:50:09: Auch diese einfachen, also randomisiert kontrollierte Studien zum Beispiel mit, die können die Eigenschaften von komplexen Systemen nun zureichend erhelln.
00:50:18: Wir brauchen dann einfach Systemwissenschaften und die funktionieren anders und die geben uns bestm vor seine Ahnung wie was funktioniert aber eben keine so einfach ja richtig und falsch follow design Ergebnisse.
00:50:30: Auch das ist ein komplex-adaptives System, so eine Gruppe von Menschen
00:50:33: z.B.,
00:50:33: es sind einzelne Individuen die für sich ein Agency, eine Agenda haben und die irgendwie in Beziehung mit allen anderen stehen.
00:50:40: Aber die sehe ich nicht!
00:50:41: Ich weiß nicht, wer mit wem verwandt das oder am Morgen an einem Bruch planten oder sonst was... aber das ist das Essenzielle, die Verbindungen untereinander.
00:50:48: Und wenn ich jetzt zum Beispiel so einen Boden Mikrobeom anschaue, dann kann ich zwar sagen okay diese Keime sind da alle drinnen, aber was sie tun und wie sie untereinandersich beeinflussen?
00:50:56: Das kann ich nicht.
00:50:59: in Interaktion mit dem System gehen, schauen was passiert und den kurzen Feedback schleifen das immer wieder anpassen.
00:51:06: Und das widerspricht unserem Denken.
00:51:07: wir haben eher so den drei Jahresplan oder den fünf Jahresplan und dann fortan da der Zug drüber oder nicht weil er fort.
00:51:13: jetzt ist ja teilweise nicht mehr aber es ist alles geplant und so funktioniert die Natur nicht.
00:51:18: Die Natur passt sich alle Sekunden auf die neuen Gegebenheiten an und das macht der Wissenschaft Schwierigkeiten.
00:51:23: also können sie keiner nicht mitten ein Experiment neue Rahmenbedingungen dort dreieinziehen.
00:51:28: Aber so ist es!
00:51:29: Und so müssen wir auch wieder beginnen zu leben.
00:51:31: Wir müssen einen Weg gehen, der unter den Füßen entsteht während er gegangen wird und nicht... Da fahre ich hin das muss so sein und da komme etwas Wolle.
00:51:41: Das ist schwierig weil wir haben ja enormen und wir haben eine lange Vergangenheit wo wir uns immer so gemacht haben und sie kennen diesen Spruch also Deleter für uns eigentlich wenn man alles so machen wie früher irgendwas wollte noch sagen aber vergessen.
00:51:55: Das macht nichts.
00:51:57: Das können auch
00:51:58: sein.
00:52:00: Wir leben ja in einer digitalen Welt, Martin und du hast eine wunderbare Darstellung in deinem Buch wirklich lesenswert und hochinteressant.
00:52:11: In welchen?
00:52:12: In dem aktuellen Regenerativ muss die Erwerbung nochmal haben.
00:52:16: für die Linkslastigkeit
00:52:21: Ja jetzt haben wir schon erkannt was man so schwer tun mit der Welt.
00:52:25: Und Komplexität Das ist gegeben.
00:52:29: Die ist da und Komplexität ist übrigens nicht etwas Schlechtes automatisch.
00:52:33: Komplexe Systeme können ja sehr gut funktionieren, die Frage ist ob ich sie steuern will?
00:52:37: Unser Global Finanzsystem zum Beispiel das wir wollen so schon ein bisschen steueren aber wir können es gar nicht sein Illusionen.
00:52:44: Es geht nämlich mit der Zerlegung einher nämlich wenn ich was zerlegen kann glaube ich ich kann's kontrollieren.
00:52:49: Wenn Sie jetzt eine Uhr zerlegen können, dann sind sie wieder zusammenbauen.
00:52:51: Die ist nur kompliziert!
00:52:52: Aber wenn Sie ein Mensch oder ein Tier zerlegen können ... ... dann sind die nicht mehr zusammenbauten.
00:52:56: Und trotzdem hat man aber dieses Gefühl... Ich weiß jetzt wie es im kleinsten Ausschuss, ich kann das kontrollieren und dominieren.
00:53:01: Das hat was totalitäres Ansicht in der Tour dominieren zu wollen.
00:53:05: In dem Licht müssen sich auch die Diskussionen von der Gentechnik, egal ob es die Konventionelle oder die neue Grüne ist,... Sie müssen aufpassen, was Worte betrifft.
00:53:14: Nachhaltig, regenerativ, grün.... Es ist ein Spül mit komplexen Systemen immer.
00:53:19: Und wenn Sie ein bisschen Wissenschaftsgeschichte von vor dreißig Jahren da ein bissel Rückblicken schauen, dann sind wir nicht wirklich gut mit der Abschätzung von diesem Herumspielen mit komplexen Systemen und jetzt hast du das Gehirn angesprochen ist auch so ein komplexes System weil man sich das jetzt zerlegen in seine Einzelteile und finden eine Nervenzelle.
00:53:37: Das ist ein tolles komplexer System aber es ist ja nur eine Nervenzelle die ist nicht sonderlich anspruchsvoll.
00:53:44: Es ist halt nur eine Zelle.
00:53:45: wie viele Zellen brauchen sie jetzt?
00:53:47: Damit sowas wie, ich weiß nicht, die Sorge an der Stelle immer die neunte Symphonie komponieren können und die sechstinische Kapelle ausmalen können.
00:53:55: Wie viel nehmen Sie dann von diesen Nervenzellen?
00:53:56: Vertraten Sie damit das möglich wird!
00:53:58: Und da sehen sie schon dass es eben nicht so einfach ist... Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.
00:54:03: Wir haben da zwar ein paar Milliarden Nervenzellen, aber es ist nicht wirklich erklärbar warum der eine eine Tonbombe bauen kann, der andere ein toller Dichter ist und sich hin kann.
00:54:12: Und das menschliche Hirngeist ist grenzenlos in seiner Möglichkeit.
00:54:16: Aber er ist nicht erklärba durch die Naroanatomie, durch die Zerlegung dieser Substanzen oder nur unzureichende Erklärbar.
00:54:22: Das ist jetzt substanzmaterialistisch
00:54:25: Und
00:54:26: wenn man es genau dann anschaut, dieses Gehirn ist schon spannend.
00:54:29: Ich habe auch sehr lange gebraucht und ich weiß nicht wie viel Hirne obduziert bis ich mir überlegt habe, warum das Zwasern eigentlich?
00:54:35: Also es sind zwei Hirnhälften die durch ganz wenig Fasern miteinander verbunden sind.
00:54:41: Sie sind in der Mitte durch ungefähr zwei Prozent der Hirnfasern zusammen verbunden und dann kommt dazu, dass der Großteil der Faseren hemmende Natur ist.
00:54:49: Jetzt haben sie zwei Hirnen da oben drinnen und die hemmen sich gegenseitig Und da hat uns eben die Jahrzehnte der Wissenschaft immer wieder gezeigt, was passiert wenn diese Trennung da aufgehoben ist und dies so ein Tag werden können.
00:55:00: Die hier in Helfen sind auch mein Nobelpreis dafür gegeben.
00:55:03: Es hat doch viele Falschannahmungen gegeben und wir sind jetzt weiter davon entfernt alles zu wissen.
00:55:07: aber so wie sie es jetzt darstellt... ...ist diese Unterschiedlichkeit und diese strikte Trennung dafür verantwortlich dass wir mit unserer Mitwelt-Umwelt unterschiedlich umgehen müssen.
00:55:18: Wir brauchen eine linke Hemisphäre für die Abstraktion runterbrechen auf das tote Detail, um hingreifen zu können und sich aneigen zu können.
00:55:30: Es ist auch der Sprachzentrum dort besonders adominant.
00:55:34: Und wir brauchen aber eine rechte Hemisphäre, um diese gemachten minutiösen Einzelwahrnehmungen in ein größeres Ganzes einzubetten.
00:55:40: Das ist die holistische Wahrnehmung.
00:55:42: Wenn Sie mal eine starke rechtshemispherische Aktivität haben dann sind das so Oneness-Phänomene.
00:55:47: Es kann auch schöner Sonnenuntergang sein, es kann auch Musik sein, das ist vor allem bei Kunst und solchen Sachen Kann aber auch mit der Meditationspraxis sein.
00:55:54: Diese unheimlichen holistischen Warnemungen für die wir fähig sind Die haben keinen Namen.
00:55:59: warum?
00:55:59: Weil die rechte Hemsphäre mit Sprache sehr wenig zu tun hat.
00:56:02: Wir wissen sehr viel über das von Tumorerkrankungen, Schlaganfällen und Verletzungen.
00:56:07: Wann das eine oder andere ausfällt bietet ja der Patient oder die Patientin typisches klinisches Krankheitsbild dann.
00:56:13: Darum wissen wir das können wir diese Sachen Schluss folgern.
00:56:19: Und wenn die linke Hemisphäre ... Das ist das Problem.
00:56:22: Die Linke Hemisfere steht im Balance mit den Rechten im Idealfall aber der Chef ist die Rechte.
00:56:30: Entwicklung vor allem der letzten hundert bis zweihundert Jahre, wenn man sie intensiv betrachtet ist die Linke zum Chef geworden und die letzten zehn Jahre haben es komplett übertrieben.
00:56:39: Wir leben in Zahlen, in abstrakten Toten reduktionistischen Zahlen und glauben dass das die reale Welt ist.
00:56:48: Täglich sollten wir zum Fernseher ein Hausaufgabe Nachrichten anschauen.
00:56:51: Da werden Zahlen gebracht!
00:56:54: Sie wissen, wie das die letzten Monate war.
00:56:56: Budget-Effiziet so groß, so groß!
00:56:58: Sie schauen die Zahlen an und eine fürchtet sich der andere freut sie drüber, börse rauf runter... Aber was hat es mit mir in meinem Leben zu tun?
00:57:06: Meine Einbettung in diese Biosphäre ist gar nichts.
00:57:08: Das sind Abstraktionen.
00:57:09: während der Pandemie sind Zahlen und Kurven flättende Körfe.
00:57:13: Lass doch so zahlen, aber es ist ein Modell.
00:57:15: Es waren alles Modelle.
00:57:17: Die Realität ist oft ganz etwas anderes Und Sie können komplexadaptive Systeme zwar modellieren, das ist okay.
00:57:25: Der Fehler entsteht dann wenn sie beginnen in diesen Modellen zu leben.
00:57:29: Denn die basieren auf Grundannahmen.
00:57:31: diese Modelle und das muss man auch mit kultortieren was die Grundannahme waren und nicht dass das fixe Voraussagen der Zukunft sind, diese Modälle.
00:57:40: Das betrifft alles!
00:57:41: Es betriffe das Klima des Finanzwesen ja?
00:57:44: Ist auch ein komplex-adaptives System denn es besteht aus einzelnen Menschen die Handlungen machen und deren Beziehungen untereinander Meistens sind Verborgen entliegend.
00:57:51: Das ist vom kleinsten Händler bis zur kleinsten Konsumentin und großen Firmen, das passiert und irgendwann geht es wieder runter und das ist der nächste Black Friday oder sonst was.
00:58:00: Und keiner hat's vorher gesehen!
00:58:02: Ein Fußballspiel ist ein komplex-adaptives System und Sie können die neunzig Minuten nicht vorhersagen in der Reihe wie es ausgeht weil jeder für sich und die Spieler im Beziehung stehen.
00:58:10: und es passiert.
00:58:10: während es passiert gibt es immer wieder neue Situationen auf die das System reagiert kaufen verkaufen passlings rechts.
00:58:18: wir kennen uns nicht über blicken Und trotzdem leben wir in der Illusion, dass wir durch wissenschaftliche Methode und durch Zahlen unsere Realität vollkommen erklären können.
00:58:25: Dadurch ist die Zukunft sicherer – und wer klammern uns an diese Zahlen?
00:58:29: Weil wir es die Sicherheit zu lieben!
00:58:31: Wir haben gelernt in den letzten dreißig Jahren, das alles sicher ist.
00:58:34: Das Einkommen ist sicher, die Jobs sind sicher, der Pensionen sind sicher... Die geopolitische Lage ist zumindest in unseren Breiten sicher….
00:58:41: Aber das war eine Illusion wie wir jetzt erkennen müssen.
00:58:47: Ein Haus hat ein Energieausweis, da sind Zäuen drin.
00:58:49: Ich beschäftige mich mit Baubiologie und so Sachen auch... Und dann sehen Sie einen Top-Energieausweis.
00:58:54: Weil es ist eine Passivhausie oder sonst irgendwas.
00:58:56: Dann ist das ein gutes Haus!
00:58:57: Mit Nichten!
00:58:58: Es kann ein scheißliches Haus sein für die Gesundheit.
00:59:00: Es kann architektonisch, psychologisch furchtbar sein.
00:59:03: Es gibt keine Begegnungszonen, keine Rückzugszonen.
00:59:06: Hauptsache der Energieausweise passt.
00:59:07: Das ist ein Leben in Zahlen.
00:59:09: Ja?
00:59:10: Und das kann man ad infinitum fortführen Und ich kenne Menschen, die ausschließlich in Zahlen leben.
00:59:15: Auch in den Naturwissenschaften, die glauben, dass die Zahlen das Leben tatsächlich selbst sind und trauen ihren eigenen emotionalen Wahrnehmungen nicht mehr.
00:59:24: Der Sektor steht sechs Grad im März, Wetter-Extremenwarnung – du gehst nicht raus!
00:59:32: Ich sage, wieso ist es März seit sechs Grad draußen?
00:59:34: Ist vollkommen normal!
00:59:36: Na, du geh nicht raus, ist gefährlich... Hier haben Sie schon gesehen bei der Wette, da stehen ja Sachen im Sommer.
00:59:40: Dreißig Grat, extreme Hitzewarnung und andere Sachen.
00:59:43: Das ist weil wir einfach nur mehr in Zahlen leben.
00:59:46: Wir müssen wieder die Wahrnehmung haben Die echte Welt-Wahrnehmungen und wieder reinfüllen Und das ist etwas ganz was wichtiges auch im Zuge dieser ganzen Krisen.
00:59:54: Wir haben so gesagt Beziehungen in den Systemen, wir haben die Beziehung zu den Mitmenschen verloren zur Community verloren und viele Menschen haben auch die Beziehenung zu sich selbst verloren.
01:00:03: und es fängt schon in der Kindheit an Also die Abspaltung von der inneren Natur und von der äußeren Natur.
01:00:09: Denn viele Leute in Großstädten, vor allem ja im Ländchen natürlich aber in Groß- städten leben vollkommen getrennt von der Natur.
01:00:15: Die haben einen eigenen Tagnachtutmus, ihre eigenen Verwände aus irgendwelchen Baustoffen, die keine Ahnung... Essen dient nur zum Auffüllen, da kaufen wir uns Fertignahrung.
01:00:26: Das ist alles eine Trennung von der natur!
01:00:28: Und dann bilden sich kronische Krankheiten, psychische Krankheit sowieso auch.
01:00:33: Wir müssen wieder schauen was das menschliche Maß ist und das natürliche Maß für den Menschen ist.
01:00:38: Und das kann man ohne ins Mittelalter zurückzugehen, man kann diese Erkenntnisse nehmen und Häuser neu gestalten, Städte neu gestalten, das Zusammenleben neugestalten
01:00:48: die
01:00:49: ich würde das Wort Kindererziehung nicht nehmen aber das Begleiten von Menschen ins Leben Neugestalken ja?
01:00:55: Es geht wenn ich verstehe dass es sich um Systeme handelt der ein Potenzialich fördern muss und im Endeffekt wenn du eine Definition wirst was Regeneration isst, Regenation heißt das Leben in den Mittelpunkt jeder Entscheidung zu stellen.
01:01:07: So einfach ist es!
01:01:08: Und das können wir recht gut, der Mensch kann gut sein und der Mensch könne eine Sau sein.
01:01:12: Man muss sich sozusagen einfach nur dazu durchrängen... ...und jetzt hell ich schon auf.
01:01:17: aber auch Sache noch um das zu tun und sich nicht von der Karkophonie des Alltages wieder hinreißen zu lassen profitoptimieren und degeneratives Wirtschaften zu betreiben braucht es für die Zukunft nicht nur äußere Transformation sondern innere Transformation Und das fällt auch auf.
01:01:34: Die Menschen wenden sich zunehmend vom Glauben ab, viele haben keine Spiritualität und auch keine Verbindung zur Natur.
01:01:43: Damit haben sie so ein Defizit schon erreicht, sich aus all dem rauszunehmen der Mensch braucht.
01:01:48: Wir wissen als reduktionistischen medizinischen Studien sind relativ einfach hydrosangelegte Studien dass Menschen die in die Kirche gehen zum Beispiel oder in irgendeiner Form spirituellen Praxen noch gesünder sind und länger leben.
01:02:01: Wir wissen nicht, warum das so ist.
01:02:02: Aber wir können es epidemiologisch feststellen, dass es so ist!
01:02:07: Jetzt brauchen sie nicht alle gleich in die Kirche wieder rennen und wieder den Allokschein ausfüllen.
01:02:11: Aber irgendwas... Wir brauchen ein Wuffür.
01:02:13: Sagt uns auch die Psychotherapie.
01:02:15: Wir brauchen einen Lebenssinn Ichigai im japanischen Einwufführ in der Excedenzangerlöse.
01:02:21: wo es ist, Auszeit zu leben.
01:02:24: Und das ist sicher nicht eine Vierzig-Wochen-Stunde.
01:02:27: und in der Schule sagt man schon, du brauchst ein gescheite Ausbildung, brauchst einen gescheiten Job und gehst in Pensionen und dann schaust du es dir aber schnell vom Acker machst, weil sonst wirst du teuer auch noch!
01:02:36: Die Gesundheitssysteme – das ist jetzt zalopp gesagt – werden mit einer überalteten Bevölkerung und einer Zunahme von psychiatrischen oder auch metabolischen Erkrankungen zusammenhängen, weil es alles eines ist werden überfordert sein.
01:02:50: Wir haben jetzt schon zigtausende Pflegekräfte, Mangel und das wird so nicht gehen.
01:02:53: Deswegen sollten wir uns schleunigst überlegen wie wir diese Systeme pflegen können damit wir lange im Spiel bleiben.
01:02:59: Bleiben wir bei den Systemen, wenn wir mal dieses regenerative Wirtschaften denken weiterziehen?
01:03:08: Wie könnte eine regenerative, wie könnte regenerative...bleiben wir in deinem Gebiet.
01:03:15: Wie könnt regeneratives Gesundheitssystem aussehen?
01:03:21: Da kann man jetzt wieder... Bevor
01:03:22: ich dann natürlich die zweite Frage stelle.
01:03:24: Die da lautet!
01:03:25: Ja, das kommt
01:03:28: doch.
01:03:29: Das wäre ein eigenes Buch eigentlich.
01:03:30: Man muss nur aufpassen – das Wort regenerativer Medizin ist schon sozusagen irgendwie reserviert.
01:03:36: Das sind die Mittelabwehrmethoden Organezüchten
01:03:39: usw.,
01:03:39: was ich jetzt gar nicht schlecht finde und so.
01:03:40: aber man kann eben in Vito auch vom Ohr bis zur Leber alles nachbauen.
01:03:47: der Regenerative Medicine hat dieses Wort
01:03:50: gekannt.
01:03:51: Aber die österreichische Gesundheitskasse, da geht es ja auch bekannt.
01:03:57: Was könnte man
01:03:57: da machen?
01:03:58: Die letzten Zahlen, die jetzt aus dem Kopf reproduzieren können, bin zahlenschwach.
01:04:01: deswegen was zu Recht mit Finanz suchen darfst du mir nicht fragen aber die OSZE Länder haben durchschnittlich acht Prozent vom BIP.
01:04:08: Gesundheitsausgaben ist ganz schön viel.
01:04:11: das lebt davon.
01:04:12: das BIP steigt Mit der Anzahl der kranken Menschen, solange so zum noch genüge Werbstätige da sind.
01:04:17: Auch mit Krieg kann man übrigens das BIP und mit Umweltkrisen auch das Bip steigern.
01:04:24: Und da wird ein kleiner, kleiner Bruchteil im Einstelligen-Prozentbereich für Prävention ausgegeben.
01:04:30: Wenn Sie jetzt Präventions noch aufschlüsseln, dann kommt uns drauf, dass von diesem einstelligen Prozentbereich ungefähr eineinhalb Prozent in Health Literacy, also in Gesundheitsbildung.
01:04:42: In wahre Prävention.
01:04:44: Sprich du weißt was für dich gut ist wie du leben solltest damit es dir einfach gut geht und das wollen junge Menschen genauso wie ältere Menschen.
01:04:51: Es ist ja vollkommen egal jeder Mensch will dass es ihm gut geht psychisch wie körperlich und das ganze ist ja nicht mit Entsagung und irgendeiner Qual verbunden wie wir das kennen wenn man auf Kur fort, dass man irgendein Grünkernleibchen kriegt ohne Sauce oder was sondern Es ist ein durchaus, wenn ich das so sagen kann, ein hedonistischer Lebensstil.
01:05:09: Wenn ich die richtigen Dinge nehme.
01:05:11: Denn es vergeht ja auch keine Woche, dass nicht irgendwo mediterrane angelehnte Ernährung publiziert wird, dass das gegen das, gegen das präventiv und therapeutisch sogar wirkt.
01:05:21: Sie können dann die zweite Erbete im Frühstadion komplett wegbekommen.
01:05:25: Man schaut sich nur von geheilt zu sprechen, man sagt dann in Remissionen Und das wird aber in der Medizin nicht gelehrt.
01:05:32: Das kommt da nicht vor.
01:05:33: zum Beispiel Das ist für fünf bis zehn Minuten E-Card Medizin funktioniert das nicht.
01:05:39: Funktioniert aber auch nicht, weil der Patient und die Patientin sicher selbst gar nicht in diese Verantwortungsposition begibt.
01:05:48: Da sagt er wie beim Auto reparieren wir das, geben Sie mal was!
01:05:51: Es hat etwas mit Selbstfürsorge und Verantwortung zu tun.
01:05:54: Aber es muss man sich jetzt schon vorstellen von diesem Gesundheitsbudget geht eine Fraktion, eine minimale Fraktion in wahre Prävention des Anderes ein Impfprogramme Früherkennungsprogramme, wo man jetzt sagt alle Fünfzeigjährigen einmal durch die Mammografie oder irgendwelche Sachen.
01:06:10: Da erkennen Sie aber auch schon nur Krankheiten wenn sie sich schon entwickelt haben.
01:06:15: Sie wollen aber noch früher anfangen.
01:06:16: Sie wollten lustige gesunde Menschen haben, die gar nicht so leicht krank werden.
01:06:20: Sie können Krankheiten nicht verhindern.
01:06:21: das ist eingebaut dass wir nicht perfekt sind, aber wir können sie entweder später beginnen lassen und die Anzahl der gesunden Lebensjahre massiv erweitern.
01:06:29: da sind wir ganz schlecht in Österreich Und man kann das doch auch wirtschaftlich sehen, weil man weiß dass jeder Euro da in Prävention gesteckt wird mehrfach zurückkommt wenn man es gesundheitsökonomisch betrachten möchte.
01:06:41: Also so kennt man's auch der Politik verkaufen.
01:06:43: Die Politik ist arm nicht Weil die hat ihre kurzen Zeiträume und wir sind hier mit Dingen beschäftigt die über Jahre um nicht zu sagen Generationen Wirksam werden und sich erstrecken.
01:06:57: Das ist das Problem.
01:06:58: und da folgt man auch noch was ein.
01:06:59: wie gefällt dieses Buch so gut?
01:07:01: Karls glaube ich heißt der Autor Finite und Infinite Games.
01:07:04: Und wenn man sich das Leben vorstellt aus zwei Arten von Spielen, endliche Spiele und unendliche Spiele.
01:07:11: Bei endlichen Spielen gibt es klare Regeln an gewissen Zeitraum und am Ende gibt's einen Gewinner oder ein Verlierer.
01:07:17: Das kennt jeder In der Brettspiele auf Fußball.
01:07:19: spürens weiter.
01:07:20: Aber die wesentlichen Dinge im Leben sind unendliche Spiele wo es keine Gewinnen gibt.
01:07:25: aber unser System redet uns ein als könnte man das Leben gewinnen.
01:07:28: Sie bewundsten das Lebengewinnen.
01:07:30: Unendliche Spiel.
01:07:33: Da ist das Ziel, so lange wie möglich im Spiel zu bleiben.
01:07:37: Unsere ganze Gesellschaftspolitik ist eigentlich ein unendliches Spiel.
01:07:39: Sie können zwar Wahlen gewinnen aber sie können die Politik, die Gesellschaft nicht gewinnen.
01:07:44: Wir können alles was im Leben wichtiges nicht gewinnern.
01:07:47: Unser Ziel ist und es passt genau zu dem Tanzen mit Systemen.
01:07:50: Das Kampfen hat eine Lometer.
01:07:52: Sie sind auch nicht für mich ich bin nur von anderen Leuten geklaut natürlich Aber es passt gut zusammen.
01:07:59: wir wollen eigentlich solange wie möglich Im Spiel bleiben bei allen diesen Dingen Und dazu ist unser gegenwärtiges politisches System mit seinen Incentives, auch das Wirtschaftssystem einfach nicht ausgelegt.
01:08:09: Da muss man immer besser sein als der andere.
01:08:10: oder gibt es einen Winner und ein Loser?
01:08:11: Das is' er doch so!
01:08:14: Und da müssen wir uns wohl einfach anfangen lassen... ...und wenn Sie jetzt die Frage stellen, dann haben sie nicht Lösungen für mich.
01:08:19: Wo sind denn jetzt die Lösungen?
01:08:20: Wollt Gott freuen!
01:08:21: Der krieg ich immer... Wenn man sich lang genug damit beschäftigt wird man verstehen dass es eben keine Kinse-Zähnpunkte Checkliste gibt um die Zukunft zu gewinnen.
01:08:33: Jeder von ihnen, jeder Einzelne.
01:08:35: Du hast anfangs den Joseph Campbell zitiert.
01:08:38: Jeder muss auf seine Heldenreise gehen und Teil dieser kogreativen Anstrengung werden.
01:08:43: Und jeder hat ein anderes Potenzial und kann was anders beitragen.
01:08:46: Jeder wohnt woanders.
01:08:47: Verabschieden Sie sich davon die Welt retten zu wollen indem sie A-Auto fahren oder Solarpanele machen?
01:08:52: Eine erneuerbare Energie ist wunderbar aber sie retten die Welt damit
01:08:55: nicht!
01:08:56: können ja einkommen, also ihre Wirtschaftslage vielleicht verbessern in dem zu weniger Stromrechnung.
01:09:00: dann haben wir da sonst irgendwas.
01:09:01: Aber wenn wir wollen alle die Welt retten schilden noch Washington was dort komisches passiert nach Russland oder sonst wohin und sind handlungsunfähig und machtlos.
01:09:10: tatsächlich kennen sie nur im unmittelbaren Umfeld in der Gemeinde in der Familie in kleinen Kreisen.
01:09:15: manche können größere Kreise ziehen weil sie mehr Einflussphäre haben aber grundsätzlich sind wir alle kleine insignifikante Wesen die einfach nur irgendwie befruchtet werden müssen das Leben in den Mittelpunkt jeder Entscheidung stellen.
01:09:28: Und dann müssen sie infektios sein mit diesen Erkenntnissen und Ideen, und es weitergeben.
01:09:33: Jeder ist ein Change-Agent in diesem Bereich.
01:09:36: Ich habe da ein wunderbares Zitat, was ganz wunderbar dazu.
01:09:38: Wir wollen alle ein Auto bauen, dass schnell genug fährt um seinen eigenen Abgasen zu entkommen.
01:09:45: Das sind so die... Die Lösung.
01:09:48: Martin ist ja auch noch etwas, das hast du noch gar nicht angesprochen... Ich habe keine Gedanken
01:09:51: gesprochen?
01:09:52: Das ist schon
01:09:52: ungeheuerlich was er alles macht aber er ist auch ein landwirtschaftlicher Facharbeiter.
01:09:56: man glaubt es gar nicht.
01:09:58: Darum da bleibe ich jetzt noch dran wie kann sich so etwas auch für die Landwirtschaft rentieren?
01:10:09: Der regenerative Denkweise meinst
01:10:11: du.
01:10:11: Wegen dem sind wir hier.
01:10:14: Also man muss immer schauen, dass man halt keine Extremismen hat.
01:10:16: Wir haben natürlich alle unsere Vorstellungen, erkennt uns die Ideologien und wollen immer das Gegenüber davon überzeugen.
01:10:23: Das ist sehr schwierig weil wir haben alle unser festgefahren in Überzeugung zu vielen Themen und das wird dann schon oft wieder kein Diskurs und kein Miteinander sondern ein Schlacht.
01:10:33: Und es ist in der Landwirtschaft auch so grundsätzlich geht's darum und da tut sich auch vieles die Bio-Konfession oder die Konventionelle, sondern jeder der Landwirtschaft betreibt ist daran interessiert als eine Betriebsmittel so gering wie möglich zu halten und eigentlich den Hof mit einem gesunden Boden in der nächsten Generation weiterzugeben.
01:10:53: Dass es ein paar wahnsinnige dort gibt – das ist auch klar!
01:10:57: Das ist also der Menschesbund.
01:10:58: Es gibt schlechte Ärzte, schlechte Mechaniker, schlechste Friseure, schlechter Landwirte... Es gibt überall Leute, die es nicht begriffen haben um was es geht.
01:11:06: Aber im Großen und Ganzen ist man von gutem Geist getragen.
01:11:10: Jetzt ist es so, dass man versucht dieses Spiel zu einem unendlichen Spiel werden zu lassen.
01:11:14: Landwirtschaft soll ja auch noch in zwei Hundert Jahren funktionieren.
01:11:16: oder ist uns das dann ursprünglich wie es den Ur-Urenkeln geht?
01:11:20: Das muss man jetzt schon beginnen und du kannst natürlich die Welt mit organischer Landwirtschaft oder regenerativer Landwirtschaft ernähren.
01:11:29: Das Problem ist nur, dass die, die wirklich viel gehört haben – das muss man auch offen ansprechen – hat das Narrativ bestimmen.
01:11:36: Und die wollen halt, dass es nicht so ist!
01:11:38: Also wenn Sie jetzt irgendwo hingehen und sagen, wir machen ein Rewilding-Projekt wo sie sagen dort sind es jetzt nur fünfzehn Hektar.
01:11:43: Dann der Turr zurückgeben dann kommt sofort irgendeine landwirtschaftliches Sprache oder ich würde es gar keine Namen nennen und sagt da verlieren wir Produktionsflächen!
01:11:51: Wir müssen die Wörter nähern.
01:11:52: Niemand muss die Welt ernähren.
01:11:54: das sind alles so absurde Narrative die uns immer wieder eingebleut worden seien sondern wir müssen schauen dass alle gut geht weil wir sitzen alle in einem Boot ein bissel weniger Lebensmittel verschwenden und ein bisschen weniger Tierfutter produzieren, haben wir genug Produktionsflächen.
01:12:09: Die oft sogar noch brach liegen.
01:12:11: Und wenn man sich eben bestellt nach dem Vorbild der Natur – das kann man also regenerativ bezeichnen durch ganz einfache Praktiken die man tut – die nicht ausschließlich eben... Das ist so schwierig für die Steigerungslogik weil ich gebe dem System etwas zurück,
01:12:24: d.h.,
01:12:25: du musst z.B.
01:12:25: einen Zwischenfrucht anbauen oder Unterseiten, die mir aber gar kein Geld bringen.
01:12:29: Und es spreizt Sinn uns, was habe ich denn davon, wenn ich das mache?
01:12:33: Du kannst langfristig im Spiel bleiben, ist die Antwort.
01:12:35: Aber das ist eben bei uns nicht drinnen.
01:12:38: Dass man was altruistisches tut und dass man etwas tut, was nicht sofort etwas bringt.
01:12:41: oder dass wir hergehen und sagen, wir müssen die Redundanz in den Systemen wieder aufstellen.
01:12:45: Weil auch unser Ernährungssystem – die Lieferketten und alles – ist auch ein komplexes System.
01:12:50: Und wir versuchen permanent nur die Effizienz zu steigen und nehmen eine Redundance aus dem System raus.
01:12:56: Das macht es anfällig!
01:12:57: Deswegen können in der Welt in der Weltsleben Schockwellen über einen ganzen Globus gehen?
01:13:01: weil alles mit allem so stark verbunden ist und weniger dann tanzen da sind.
01:13:05: Wenn Sie in jedem kleinen Ort oder Stadt einfach genug lokalen Anbauer, Händler und Produzenten haben, dann ist Ihnen das wurscht ob die Lkw es vorne oder nicht?
01:13:14: Weil es vor Ort da ist!
01:13:16: Aber geil, sie ist halt geil Und wir haben's vergessen.
01:13:19: Oder wir denken nicht drüber nach Denken's drüber noch Und machen uns Ihre Initiativen.
01:13:23: Es gibt ja genug Leute, die regionale Bioregionale Foodcoops und sonstige Sachen machen.
01:13:29: Es ist auch Arbeit, es mühsam.
01:13:31: Sie werden neue Freunde finden und sie werden ein so friederem Lebensstil finden wenn sie das machen.
01:13:36: Und nicht nur akkumulieren!
01:13:38: Sie können nenn nichts mitnehmen von dem Ganzen.
01:13:41: Das muss man denken.
01:13:42: also alle diese Dinge die eine bessere regenerative Zukunft führen sind auch damit verbunden dass wir uns mal in Spiegel schauen und die Hose herunterlassen und feststellen dass der Kaiser nackt ist, dass die ganze Sache überhaupt nicht gut funktioniert.
01:13:55: Und das wollen wir nicht, weil das kognitive Dissonanz auslöst und deswegen suchen uns irgendwo die Bestätigungen.
01:14:01: In dieser Filterwelt in dieser Filterplase im Internet irgendwo seine Bestätigung sucht, dass die anderen die Töpfen sind und selber ist man richtig.
01:14:07: Aber wir sind leider alle die Tepen, die da mitspülen.
01:14:10: Manche mehr, manche weniger.
01:14:11: Wir müssen uns alles selber bei der Nase nehmen und wenn man mal über diesen Hub drüber ist und es akzeptiert hat, dass man so isst dann wird der Reise spannend.
01:14:18: Dann geht's eine andere Richtung.
01:14:22: Ja ich sage immer... Wir haben perfekt gelernt auf Zukunft zu reagieren, durch unsere perfekte Linearität die wir in unseren Köpfen tragen.
01:14:31: Aber ich glaube die Zukunft wird so nicht mehr funktionieren weil wir werden lernen müssen mit der Zukunft zu interagieren weil sie sich wahnsinnig schnell verändert weil wir uns ja eigentlich auch verändern müssen.
01:14:45: und ich bin aber überzeugt davon dass es eigentlich nicht die zukunftsängste sind die uns in einem großen maße leben sondern Das ist eigentlich die Erkenntnis, dass unsere alten Gewinngeschichten zunehmend nicht mehr funktionieren.
01:14:59: Und ich sagte immer wir brauchen keine neuen Gewinngeschichten, die auf diesem Prinzip funktionieren sind und wir brauchen grundlegende neue Sinn-Geschichten.
01:15:09: Und da habe ich noch eine Frage an dich.
01:15:17: Wie können wir als Geburtshelfer mit solchen Überlegungen, mit solchen Ansichten und Zugängen etwas fördern, damit diese Sinngeschichten verstärkt entstehen.
01:15:31: Und
01:15:33: da gibt es ein großes Feld das spreche ich immer wieder an Das ist für mich eben auch einer der Schlüssel nämlich die Bildung.
01:15:41: Wie verringern wir solche Themen?
01:15:44: Auch nicht nur in die Bildungsreihe dass jeder glaubt jetzt müssen wir uns weder irgendwie einen Riemen reißen Wir müssen weder Verzicht Dass man das eigentlich als Zukunftsmodell etwas Spannendes, also etwas richtig Geiles den Jugendlichen, den Studierenden zugänglich macht damit eben daraus diese Singengeschichten überhaupt entstehen können.
01:16:09: Wenn du von Studieren redest, redest du nicht nur von Unis sondern auch von Schülern und so weiter nämlich auch?
01:16:15: Ich glaube es ist erirrt um die Zukunft des Landes an den Unis zu verorten.
01:16:18: da habe ich leider andere Erfahrungen gemacht.
01:16:22: Dreißig Jahre lang!
01:16:24: Nicht, dass das nicht wichtig wäre.
01:16:25: Aber man darf sich nicht auf einen dieser Pfeiler der Zivilgesellschaft verlassen, weil das ist so wie auch die Schulsysteme funktioniert.
01:16:32: Ich finde es auch schön, dass du den Begriff Geburtshelfer genannt hast.
01:16:36: aber in diesen Systemen wird Wissen eingetrichtert und dann abgefragt und dann wieder vergessen, aber nicht angeeignet und dauerhaft als Erfahrungswissen gespeichert.
01:16:45: Und das ist aber wichtig, dass man das auch einmal versteht.
01:16:50: Es gibt andere Formen, das wissen Sie auch noch.
01:16:52: Und wenn du die Zukunft ansprichst ... Die Zukunft ist ein Wissen kann man durch logisch-deduktives Denken genauso nicht nur doch Fakten wissen.
01:16:59: Man kann durch Intuition, Imagination und gerade in der Zukunft muss man sich vorher imaginieren.
01:17:05: Der Mensch hat eben durch dieses zwei sehr fehlerhafte, aber trotzdem sehr tolle Gehirn als wahrscheinlich einzige Spezies die Möglichkeit sich die Zukunft vorzustellen und so war es immer.
01:17:17: Ich muss mir das Haus, das ich haben möchte bevor es jemanden schildert oder so was baut.
01:17:20: Oder ich baue selber.
01:17:21: Muss ich mir auch vorstellen können?
01:17:22: Ich muss ja von all den Dingen die ich habe möchte oder die ich antizipiere eine Vorstellung haben und das kann wahrscheinlich nur der Mensch in diesem Ausmaß.
01:17:29: Vielleicht kommen wir mal auf etwas anderes drauf aber derzeit gehen wir davon aus.
01:17:32: Und das ist die Voraussetzung damit man die Zukunft navigieren kann sie sich vorzustellen und dann eben diesen unsicheren Weg gehen.
01:17:39: dazu ist loslassen notwendig und es gehört auch Mut dazu weil Das eine ist die Geburtshelferrolle, die wir haben für ein neues System ums Leben zu bringen.
01:17:48: Von dem man nicht genau wissen wie es auch schon wird aber anders muss es sein.
01:17:51: so viel wissen wir.
01:17:52: also euch der Paradigmen wechseln nicht nur ein bisschen ändern.
01:17:56: und auf der anderen Seite müssen wir fürs eure System Sterbehilfe.
01:18:01: Man macht die Geburtshelfer und Sterbehhilfe oder sterbe Begleitung ist besser.
01:18:05: Sterbeh Hilfe ist kontrovers Sterbebegleitung.
01:18:08: Es langsam zu Grabe tragen, weil wir können es ja nicht sofort abschaffen und das ist eine Übergangsphase.
01:18:14: Das ist eine Transition, es gibt den Begriff der Liminalität, das alte ist noch nicht ganz weg und das neue aber noch nicht da, das ist ein gefährlicher Zustand.
01:18:25: Genau, das ist die Zeit der Monster hat er gesagt.
01:18:28: Und es ist ja da so eine leichte Chaosphase.
01:18:31: Es suchen sich neue Allianzen und neue Ordnungen.
01:18:33: wie müssen wir uns neu orientieren?
01:18:35: Da braucht's halt auch ein bisschen Mut den Schritt in das... Das ist wie zwei Wege und man muss angehen und man weiß nicht wohin der führt.
01:18:41: aber man muss sich entscheiden für irgendeine Welthaltung und für Wertehaltung.
01:18:44: dann geht man den Weg egal wie es ausgeht.
01:18:48: Aber da muss man etwas von Sicherheit losgeben Und das müssen wir allen mitgeben.
01:18:53: Das ist jetzt nicht nur die Studierenden, aber diese sind natürlich Schüler in allen Belangen Kinder sowieso so früh wie möglich.
01:19:01: Diese Meritokratie und diese Technokratie einfach auflösen und in ein anderes Wertesystem kommen.
01:19:08: Ja Professor!
01:19:09: Wie machen wir das?
01:19:11: Jetzt stimmt.
01:19:12: Zehn Punkte planen.
01:19:13: Ich
01:19:13: weiß, ich weiß, die Fragen magst du nicht.
01:19:16: Nein, die Frage mag ich aus mehreren Gründen eben nicht.
01:19:18: Weil sie einerseits immer sagt, dass wir uns das sagen wie es geht.
01:19:21: Da ist ja ein Studierter da soll das wissen und dann muss ihr nichts machen und das ist eben nicht so.
01:19:25: Sondern wir sind alle auf gleichwürdiger Augenhöhe hier gefragtes zu tun.
01:19:32: Eben nicht wie unser hierarchisches System ist, dass irgendeiner dann schwit ist und der anderen laufen blind hinten nach.
01:19:37: Es kann jeder von ihnen hat eine Möglichkeit was zu tun.
01:19:43: Die Probleme sind ja vielfältig, was soll man tun?
01:19:45: Ja die Frage ist welches Problembüsten angehen und das sind viele Dinge.
01:19:47: Es gibt alternative Schulsysteme, alternative Handels- und Finanzsysteme.
01:19:51: Ist alles schon geschrieben worden.
01:19:52: Alles da!
01:19:53: Es gibt auch Leuchtturmprojekte, die schon vorgelebt werden.
01:19:56: Aber nicht nur reflektualisch ablehnen sondern schauen, was sie dort machen.
01:19:59: Und nicht sofort sich festklammern wenn du da mal was nicht super funktioniert.
01:20:02: Das ist eben der regenerative Pfad.
01:20:04: Dass es sich einlassen zu akzeptieren dass es eine holistische Sichtweise auf diese Dinge sind... dass ich eher Potenzial fördern will, als Probleme lösen.
01:20:14: Da kommt mehr raus Designing for Emergence, das einfach plötzlich Neues entsteht und das muss man eben kreativ in die Zukunft gehen lassen.
01:20:22: und dann passiert sowas wenn man es ermöglicht, wenn wir dieser Geburtshilfe sein wollen Und nicht immer das negative oder im Welterhaltungen festklammern.
01:20:32: Das Problem des Wir haben ist, dass sich die Gesellschaft stark fragmentiert für langsam.
01:20:36: keiner glaubt mehr an irgendwas und alle glauben an alles.
01:20:38: Es ist jetzt nicht immer so links- und rechts- und oben- und unten, sondern es zerfällt!
01:20:42: Und deswegen braucht's dieses Community wieder in Beziehung treten... Beziehungen sind ein wichtiger Begriff für heute mit sich selbst und mit der Umwelt, mit der Umgebung, mit dem Familien-, mit der Vergangenheit.
01:20:52: Jeder von uns tragt irgendwelche Traumata mit sich herum.
01:20:55: die sind Mitteil des Problems auch.
01:20:57: Das muss auch in irgendeiner Form damit einfließen diese Bewältigung ganze Gesellschaften.
01:21:05: haben wir ja Trauma.
01:21:07: Ja, Trauma ist super!
01:21:12: Ich hoffe ich habe keine Trauma.
01:21:18: die Zukunft erzählt uns immer zwei Geschichten das was um uns in der Außenwelt passiert dass wir es mal annehmen und sehen und hören oder dieses Äußere mit uns im Inneren macht.
01:21:30: wenn dieses zukunftsbewusstsein das persönliche zukunft bewusst sein für diese Außenwelt halt einfach zu schwach ist, dann bekommen wir Angst und dann ein Koppelmoans.
01:21:40: Und dann war es das mit der Zukunft!
01:21:43: Das waren ja nicht ganz... Mit diesem Abend heute Martin, du hast Schlusswort, brennt denn noch was irgendwie auf die Zunge?
01:21:52: Weil du hattest wahnsinnig viel erzählt, brent denn noch irgendetwas auf die zunge, was so einfach jetzt wirklich loswerden
01:22:00: willst?!
01:22:01: Eine Botschaft, die du vorbereitet hast?
01:22:04: Nein
01:22:04: ich habe nichts vorbereitet.
01:22:07: Ich würde mir einfach wünschen dass das nicht einfach... ich überlege oft ob wir so Vorträge noch machen, weil es macht nur dann einen Sinn wenn jeder von euch auch selbst aktiv wird.
01:22:19: Es ist kein Unterhaltungsprogramm oder alternativer Sichtweise.
01:22:23: eh schön unterdama was sondern da zu was und geht's den Weg und akzeptiert es dass der unsichere Zukunft ist.
01:22:32: Das ist so, es war nie anders.
01:22:34: Und man muss jeder wegfinden.
01:22:36: damit umzugehen und die Spiritualität und die Beziehung treten ist eine davon egal wie sie ausschaut.
01:22:43: der Waldspazierung ist eine von davon.
01:22:47: ich habe Schlusswort.
01:22:48: hast gesagt danke.
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